auto-motor-special 02/2018 • Seite 06
erstellt am 10.12.2017


Die interaktive Funktion auf Basis der Frontkamera- und der Navigationsdaten sorgt dafür, dass z.B. der VW Arteon den Kurvenverlauf bereits ausleuchtet, bevor der Fahrer einlenkt. Die Kurve ist so deutlich früher einsehbar. Zudem wird der Lichtkegel der Scheinwerfer optimal auf den Radius der Kurve gerichtet.

 

Mit taghellem Licht sicher durch Nacht und Nebel

LED ist das neue Xenon

Dunkelheit und widrige Wetterbedingungen empfinden viele Autofahrerinnen und -fahrer als besonders anstrengend. Sogar eigene Brillen werden für solche Gegebenheiten angepriesen. Sie lösen das Grundproblem aber nicht. Es sind meist nicht die Augen, sondern schlicht und einfach die Scheinwerfer, die nicht mehr hergeben. Und wenn schon, dann kann es sein, dass die Exekutive lästig wird. Kurzfristig besonders im Visier: Fahrzeuge mit Xenon-Beleuchtung. Gut dran, wer auf LED-Scheinwerfer setzen kann. Erste Erfahrungen mit einer Voll-LED-Beleuchtungsanlage des VW-Konzerns sind schnell ins Reine übersetzt: ein Quantensprung!

Salzburg. In immer mehr Volkswagen-Baureihen – vom Polo bis zum Arteon – lösen leistungsstarke LED-Scheinwerfer die Xenon-Systeme ab. Viele Ausstattungsversionen haben die LED-Scheinwerfer bereits serienmäßig an Bord – darunter alle drei Linien des Arteon. Ist dieser zudem mit den optionalen LED-Scheinwerfern „High“ mit dynamisch geregeltem Dauerfernlicht „Dynamic Light Assist" und dynamischem Kurvenfahrlicht ausgestattet, nutzen seine interaktiven LED-Scheinwerfer die Daten von Frontkamera und Navigationssystem, um vorausschauend die nächste Kurve auszuleuchten.

Beste Sicht ohne zu blenden

Optional bietet Volkswagen für den Arteon und viele andere Modelle sogenannte Voll-LED-Scheinwerfer in Projektionstechnik mit zusätzlichen adaptiven Lichtfunktionen an. Zwei nebeneinander angeordnete Lichtmodule projizieren dabei das Licht über eine Linse auf die Fahrbahn. Durch die weiße Farbe des Lichtes ist der Helligkeitseindruck besser, als der von Xenon-Scheinwerfern.

Das äußere Modul ist ein sogenanntes Multibeam-Linsenmodul, mit dem adaptive Lichtfunktionen wie etwa ein spezielles Stadtlicht, Landstraßenlicht, Schlechtwetterlicht, Autobahnlicht, Fernlicht und maskiertes Dauerfernlicht realisiert werden können. Innen sorgt indes ein Flatbeam-Linsenmodul für eine optimale Vorfeldausleuchtung.

Volkswagen bietet beim Arteon die LED-Scheinwerfer optional mit dem dynamisch geregelten Dauerfernlicht „Dynamic Light Assist" sowie dem dynamischen Kurvenlicht mit vorausschauender Regelung – Voraussetzung: ein verbautes Navigationssystem – an.

Fotos: Volkswagen

Beim „Dynamic Light Assist" wird das Fernlicht auf Wunsch ab 60 km/h dauerhaft aktiviert. Über eine kamerabasierte Maskierungsfunktion werden die LED-Module dabei so gesteuert, dass sie die Fahrbahn optimal ausleuchten, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden. Das dynamisches Kurvenlicht mit vorausschauender Regelung leuchtet Kurven über die variabel steuerbaren Linsenmodule analog zum Lenkwinkel aus.


auto-motor-special 01/2018 • Seite 06
erstellt am 10.12.2017

Die braune Pest wird schnell zum kostspieligen Problem ...

Foto: Dinitrol

Vorsorge: Rostschutz stoppt Streusalz, Feuchtigkeit und Abrieb

Der Winter kommt bestimmt

Eingeschneite Autos, gefrorene Scheiben und witterungsbedingt schlechte Fahrverhältnisse gehören wohl zu den unbeliebtesten Nebenwirkungen des Winters. Dazu kommt die Sorge um den Rostschutz des Fahrzeugs. „Das muss nicht sein“, sagt Rostschutzexperte Thomas Knapp.

Gnadenwald. Die Mitarbeiter seines Unternehmens DKS Technik GmbH beraten seit 50 Jahren Spezialfahrzeugbauer, Kommunalbetriebe, den Handel und Werkstätten zum Thema Rostschutz. Daher kennen sie die Fakten ganz genau. „Rostfrei bleiben langfristig nur Fahrzeuge die in Rostschutz investieren. Entscheidend für die Dauer der Schutzwirkung ist die Qualität der Produkte und die korrekte Anwendung“, so Knapp.
 
Er empfiehlt kriechfähige Wachse und Werkstätten die nicht nur auf den Unterboden schauen, sondern auch die Hohlräume schützen. Gerade dort startet durch das Kondenswasser oft der Rostangriff.
 
Für ein zufriedenstellendes Ergebnis ist neben der richtigen Produktwahl auch die entsprechende Verarbeitung entscheidend. Daher ist man mit einer Rostschutzbehandlung von einer zertifizierten Dinitrol Servicestation auf der sicheren Seite. Vor 75 Jahren in Schweden gegründet, firmiert der Hersteller der marktführenden Produktlinie Dinitrol heute in der deutschen Kleinstadt Lügde in Nordrhein-Westfalen. Durch die langjährige, enge Zusammenarbeit mit den Fahrzeugherstellern erhalten Dinitrol Servicestationen neben umfassenden Schulungen, exklusive Arbeitsanleitungen für jedes Fahrzeugmodell.
 
In Österreich wurden bislang ca. 60 freie Werkstätten zu Dinitrol Servicestationen zertifiziert und bieten eine Unterboden- und Hohlraumbehandlung nach internationalen Qualitätsstandards an. Entsprechende Verarbeitungsgeräte mit Spritzwinkeln von bis zu 360° bringen die Rostschutzmittel in alle Ritzen und Fugen.
 
Produkttests zeigen, dass Korrosionsschutzwachse die zuverlässigste Qualität bieten. Nur Wachse dringen durch ihre besondere Kriechfähigkeit durch Schmutz- und Rostschichten, unterwandern Feuchtigkeit und bilden eine grifffeste, klebefreie und dauerelastische Schutzschicht.
 
Zudem sind Unterbodenwachse abrieb- und steinschlagresistent, sehr alterungs- und temperaturbeständig. Doch neben der richtigen Produktwahl entscheidet auch die richtige Anwendung und Materialmenge über die Dauer der Schutzwirkung. Bei zu wenig Material unterbricht die Schutzschicht durch die Kriechfähigkeit. Der Rost greift von Kanten und Rissen aus an und unterrostet in Folge ganze Flächen.
 
Vor allem angerostete Flächen, Überlappungen und Falze brauchen eine Vorbehandlung mit einem dünnen kriechfähigen Wachs, das diese auffüllt, Feuchtigkeit verdrängt und ein Weiterrosten verhindert. Ein robustes Unterbodenschutzwachs gibt dann langanhaltenden Schutz vor mechanischen Einwirkungen und hält Feuchtigkeit, Schmutz und Salz vom Unterboden fern.