auto-motor-special 08/2019 • Seite 25
erstellt am 02.07.2019

Sandra und Martin Gruber fahren mit ihrer Lada 2107 zu einem Spitzenplatz in der Subwertung der historischen Fahrzeuge

Foto: Christa Feichtner

Mühlstein-Rallye: Plan erfüllt

Schwesterherz ...

Eine weitgehend problemlose Veranstaltung stellte die Mühlstein-Rallye für Martin Gruber und seine Schwester Sandra Gruber dar, die gemeinsam die Herausforderung der Sekundenjagd auf Mühlviertler Strecken auf sich nahmen.

PERG. Es wurde für Sandra und Martin Gruber nicht nur zu einem erfolgreichen, sondern auch zu einem sehr schönen Erlebnis. Martin Gruber ist mit seiner Lada 2107 eine der Fixgrößen unter den ARC-Startern, regelmäßige Zielankünfte sicherten ihm eine hoffnungsvolle Position in der Wertung der Austrian Rallye Challenge wie auch in der ARCH, der Subwertung für Teilnehmer mit historischen Fahrzeugen.

Auch bei der Mühlstein-Rallye, dem diesjährigen Challenge-Lauf Nr. Vier, lief so gut wie alles nach Plan. Bereits beim ersten Durchlauf der Prüfung Münzbach – St. Thomas platzierte sich Martin Gruber, der diesmal mit seiner Schwester Sandra ins Rennen gegangen war, im Mittelfeld der Austrian Rallye Historic Challenge, der zweite Lauf gelang ähnlich gut.

Auch der Rundkurs Schwertberg verlief im Wesentlichen unproblematisch, wenn man davon absieht, daß es beim zweiten und letzten Mal einige Kurven vor dem Ziel heftig zu regnen begonnen hatte. Der größte Teil der Prüfung konnte jedoch noch unter trockenen Bedingungen gefahren werden.

Unterm Strich blieb ein sechster Platz unter den Teilnehmern der ARCH, womit Martin Gruber ebenso wie Sandra Gruber sehr zufrieden sein durfte, die ihren Bruder mit perfekter Ansage begleitet hatte. Die Wertungsprüfungen entsprachen ganz dem Geschmack des Waldviertler Lada-Teams, laut eigenen Aussagen war von allem ein bißchen was dabei, was eine Rallye für einen Teilnehmer interessant macht. Daß die Bremsen auf einigen Bergabteilen etwas heiß wurden, kostete zwar ein wenig Zeit, ansonsten blieb die Rallye frei von Zwischenfällen.

Für Martin Gruber gilt es weiter, eifrig Punkte zu sammeln, vor allem der derzeitige vierte Platz in der ARCH – mit realistischen Aussichten, diese Position weiter zu verbessern – ist eine starke Motivation, mit dem bisher gezeigten Eifer weiter zu machen. Der Verlauf der aktuellen Saison stimmt sehr zuversichtlich, es wird weiter sehr spannend bleiben.

Die Fans sind schon gespannt, was der Waldviertler Lada-Besetzung bei den kommenden Rallyes noch alles gelingen wird.