T E S T • auto-motor-special 02/2022
erstellt am 20.01.2022

Das fünfundzwanzigjährige Jubiläum wird mit aufgefrischtem Look und bester Ausstattung gefeiert: das Facelift für den Subaru Forester e-Boxer im Modelljahr 2022 kann sich sehen lassen
Fotos:igm/weichinger

Der Subaru Forester im Modelljahr 2022

Eye, Eye, Sir ...

Seit seinem Debüt im Jahr 1997 ist der Subaru Forester eine beliebte Wahl bei den Kunden und hat sich als sicheres, spaßfreudiges und zuverlässiges Fahrzeug etabliert. In den letzten fünfundzwanzig Jahren wurde er in Europa über 357.000 Mal verkauft und hat sich damit als einer der Bestseller in der Subaru-Modellpalette etabliert. Die weltweite Gesamtproduktion beläuft sich inzwischen auf rund 4,5 Millionen Einheiten.

TELFES (at). Das neueste Modell des Subaru Forester präsentiert sich in einer aufgefrischten Version und bietet neue Sicherheitsfunktionen, mehr Leistungsfähigkeit, mehr Komfort und eine verbesserte Fahrdynamik. Es präsentiert sich in einem robusteren Stil, der auf der Designphilosophie "DYNAMIC X SOLID" basiert - mit neu gestalteter Frontschürze, einem überarbeiteten Kühlergrill, neuen Scheinwerfern und Nebelscheinwerferabdeckungen.

Der Forester´22 ist sicherer denn je, ausgestattet mit neuen, fortschrittlichen Sicherheitstechnologien, die serienmäßig in der neuesten, vierten Generation der EyeSight-Fahrerassistenztechnologie enthalten sind. Das verbesserte Sicherheitssystem verfügt über ein größeres Sichtfeld, das sich fast verdoppelt hat, und bietet 11 Sicherheitsfunktionen, darunter drei neue Funktionen wie automatische Notlenkung, adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Fahrspurzentrierung sowie einen optimierten Spurhalteassistenten, der auch Gras oder den Straßenrand erkennt.

Das Pre-Collision Braking System bietet nun eine erweiterte Unterstützung zur Vermeidung von Kollisionen an Kreuzungen.

Das Driver Monitoring System, die Gesichtserkennungstechnologie von Subaru, die den Fahrer bei Ermüdung oder Ablenkung während der Fahrt warnt und automatisch die Einstellungen für Sitzposition, Außenspiegelwinkel und Klimaanlage anpasst, wurde für den Forester im Modelljahr 2022 um eine neue Gestensteuerung erweitert. Diese ermöglicht dem Fahrer, die Temperatur der Klimaautomatik durch Handgesten zu erhöhen und zu senken.

Die bereits bekannte Subaru Global Platform bildet erneut das Grundgerüst für den Subaru Forester. Diese Plattform besticht durch überlegenes Handling und außerordentliche Stabilität, einer verbesserten Gefahrenvermeidung, einer reaktionsfreudigeren Lenkung und außergewöhnlich geringen Vibrationen. Die verbesserten Federn und Dämpfer der Vorder- und Hinterradaufhängung sorgen für einen noch höheren Fahrkomfort und ein agileres Fahrverhalten.

Der neueste Forester setzt die Tradition des Modells fort, ein Pkw-ähnliches Fahrverhalten und Handling mit den Fähigkeiten eines SUV zu vereinen. Der serienmäßige symmetrische Allradantrieb (S-AWD), ein Markenzeichen von Subaru, sorgt für Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit bei allen Fahrbedingungen, während das serienmäßige Active Torque Vectoring ein verbessertes Handling und Kurvenverhalten bietet.

Der Forester bietet – wie sein Vorgänger – eine einzigartige Kombination aus S-AWD und dem e-Boxer-Antriebsstrang. Dabei wird ein 2,0-Liter-Vierzylindermotor mit Direkteinspritzung mit einem Elektromotor innerhalb des maßgeschneiderten Lineartronic-Getriebes gekoppelt, wodurch eine sanftere, dreissig Prozent linearere, reaktionsschnellere Beschleunigung und ein hochgradig ansprechendes Drehmoment erreicht werden.

Das Subaru e-Boxer-System passt die Leistungsaufteilung zwischen dem 2,0-Liter-Direkteinspritzmotor und dem Elektromotor an die jeweiligen Fahrbedingungen an und wechselt zwischen drei Fahrmodi: Motorbetrieb, EV-Betrieb und Motorassistenzbetrieb. Ab dem Stillstand oder bei niedriger Geschwindigkeit treibt der Elektromotor das Fahrzeug allein an und sorgt so für ein leises und emissionsfreies Fahren.

Je nach Fahrzeug und Batteriezustand kann das Fahrzeug bis zu 1,6 km weit rein elektrisch fahren und dabei eine Geschwindigkeit von bis zu 40 km/h erreichen. Bei mittleren Geschwindigkeiten sorgt die kombinierte Leistung von E-Motor und Verbrennungsmotor für eine reaktionsschnelle, lineare und kraftstoffsparende Beschleunigung, während bei hohen Geschwindigkeiten der 2.0l direkteinspritzende Boxer-Benzinmotor das Fahrzeug antreibt und die Batterie auflädt.

Verbesserter Dual-Mode X-Mode
Ebenfalls serieenmäßig kann der Fahrer auf den Subaru SI-Drive zurückgreifen. SI-Drive isr ein Leistungsmanagementsystem, das es dem Fahrer ermöglicht, die Drosselklappencharakteristik des Fahrzeugs durch die Wahl zwischen den Modi "Intelligent" ("I") und "Sport" ("S") anzupassen, was zu mehr Flexibilität und Fahrspaß führt. Neu für den Forester ist im Modelljahr 2022 die e-Active Shift Control, die im "S"-Modus von SI-DRIVE automatisch aktiviert wird und für ein agileres und reaktionsfreudigeres Fahrverhalten sorgt, insbesondere auf kurvenreichen Straßen.

Mit einer Bodenfreiheit von 220 Millimetern ist er bestens für Offroad-Abenteuer gerüstet, während der X-Mode mit zwei wählbaren Modi ("Snow/Mud“ und "Deep Snow / Mud“) jetzt verbesserte Funktionen bietet, die für eine Vielzahl von Wetter- und Straßenbedingungen geeignet sind. Als neues Feature wurde eine Funktion hinzugefügt, die X-Mode wieder aktiviert, sobald der Fahrer die Funktionsgrenze von 35 km/h überschreitet und anschließend die Geschwindigkeit wieder drosselt. So kann sich der Fahrer auf das Fahren konzentrieren, ohne in schwierigen Fahrsituationen den Schalter erneut betätigen zu müssen.

Die Bergabfahrhilfe, die bei Bergabfahrten automatisch eine konstante Geschwindigkeit beibehält, wenn der Fuß vom Pedal genommen wird, wurde so verbessert, dass die Bremse gelöst wird, wenn das Gaspedal weiter gedrückt wird, und die Bremse unmittelbar nach dem Loslassen des Gaspedals betätigt wird, so dass sich der Fahrer beim Bergabfahren voll auf das Lenken konzentrieren kann.

Der Forester 2022 behält seinen robusten und leistungsfähigen Charakter als Arbeitstier darüber hinaus auch im Anhängerbetrieb bei und bietet eine Anhängelast von 1870 kg – trotz Elektrifizierung.

Der geräumigste und leistungsfähigste Forester aller Zeiten bietet einen hochwertigen Innenraum, eine geräumige Passagierkabine und einen erweiterten Laderaum, in dem die kompakte Batterie die Auswirkungen auf den Innenraum und den Laderaum von 509 l (bei umgeklappter Rückbank) minimiert. Bei umgeklappten Sitzen erhöht sich das Gepäckvolumen sogar auf 1.779 Liter, was zu einer bis zu 1,98 Meter langen Ladefläche führt. Um die Höhe des Kofferraums des Forester voll auszunutzen, wurden obere Laderaumhaken eingeführt, die das sichere Aufhängen und Halten von Gepäck erleichtern.

Neu für den Forester wurden außerdem die Außenfarben "Cascade Green Silica", "Brilliant Bronze Metallic" und "Autumn Green Metallic" eingeführt. Beste Konnektivität garantiert im neuen Forester das Achtzoll-Infotainmentsystem mit Navigationsfunktion, das mit Apple CarPlay und Android Auto kompatibel ist.

Einen ersten Fahrbericht finden Sie Ende Jänner 2022 in auto-motor-special ...


A U T O . T E S T • auto-motor-special 02/2022
erstellt am 11.01.2022

Derzeit unter winterlichen Bedingungen in der Alpenregion unterwegs, der neue Subaru Forester "Sport-Edition", aktuelle Fotos folgen in Kürze
Symbol-Fotos: igm/Bolzano

Als Vorschau N O C H BLINDTEXT!

Jägermeister

Forester young haben wir bereits getitelt und recht behalten. Mit der e-Boxer-Technologie werden dem Forester nun weitere Schienen in eine erfolgreiche Zukunft gelegt. Die Feinarbeiten an der Neuauflage wirken sich äußerlich, im Innenraum und technisch vielversprechend aus.

BREITENBACH (at). Die Konkurrenz schläft nicht, das ist den Ingenieuren der japanischen Marke sonnenklar. Prämierte Assistenz- und Sicherheitssysteme wie Eye Sight sollen weiterhin Vorreiter-Rollen spielen. Sie werden es, daran gibt es nichts zu rütteln.

Gesichtserkennung
Die Systeme, wir setzen sie als bekannt voraus - siehe u.a. auto-motor-special-Seite 10) - wurden weiter ausgefeilt und ergänzt, den Side View Monitor (Bereich rechts vorne) haben wir regelmäßig eingeschalten und das Driver Monitoring System ebenfalls schätzen gerlernt. Diese Technologie warnt den Fahrer nicht nur vor Ablenkung und Übermüdung, sondern justiert auch Sitzposition, Außenspiegel und Klima-Einstellungen auf die Präferenzen des Fahrers. 

Eine Waschvorrichtung gibt es nun serienmäßig für die Rückfahrkamera, über den blitzsauber integrierten Monitor wird das rückwärts Einparken in Verbindung mit dem Side View Monitor zum Kinderspiel, trotz der doch respektablen Größe des Fahrzeuges.

Das "Premium"-Testfahrzeug erfreute uns u.a. mit beheizbarem Lenkrad sowie beheizbaren Vorder- und Rücksitzen. Das elektrisches Glasschiebedach sorgte für beste Laune, das integrierte Navigationssystem dafür, dass diese auch bei diversen Suchaktionen erhalten blieb.

Dort, wo meine Heimat ist: der Forester ist halt einmal für ländliche Gegebenheiten wie geschaffen, dank e-Motor macht er sich aber auch im urbanen Raum viele Freunde

Zum Anfahren und bei niedriger Geschwindigkeit wird der Subaru Forester rein elektrisch vorwärtsbewegt. Wir nutzten dies vorwiegend in den Dreißiger-Zonen - zu unserer und der Anwohner bzw. Passanten Freude.

Mit dem permanent arbeitenden Allradantrieb waren wir für sämtliche Einsatzmöglichkeiten bestens gerüstet, der direkteinspritzende Zweiliter-Boxer-Benzinmotor glänzte mit seiner Durchzugskraft und guter Energieververwertung - ein Verdienst des auf dem Lineartronic-Getriebe platzierten Elektromotors, der für entsprechenden Schub und für eine effiziente Spritverwertung sorgt.

Per Knopfdruck kann über das Motormanagementsystem SI-Drive zwischen intelligentem und sportlichem Beschleunigungsverhalten gewechselt werden, je nach Lust und Laune der Fahrzeuglenkerin/des Fahrzeuglenkers.

Trotz der Bodenfreiheit von 22 Zentimetern, die den Forester geländetauglich macht, liegt die Straßenlage auf Asphalt über dem Durchschnitt. Wankbewegungen sind dem japanischen Allradler fremd, ebenso wie ein Versetzen - das auch mit mutwillig "bösen" Bremsmanövern  nicht provozierbar ist. 

Der tief liegende Boxermotor und der symmetrisch verlaufende Antriebsstrang tragen naturgemäß das ihre zur Stabilität bei. Dank der Platzierung der Batterie über der hinteren Fahrzeugachse konnte der ausgeglichene Charakter des Forester weiter erhöht und eine noch bessere Gewichtsverteilung des Fahrzeugs erreicht werden. Der Subaru Forester ist absolut langstreckentauglich, leise und unaufgeregt werden Autobahnetappen auch in höheren Geschwindigkeitsbereichen erlebt.

Zur Gelände- bzw. Wintertauglichkeit: Dank zweier X-mode-Kennungen (leichtes offroad oder Tiefschnee/Schlamm) gibt es kaum mehr ein Halten, egal bei welchem Untergrund, egal bei welchem Wetter. Den erklommenen Berg oder Hügel muss fraumann aber auch wieder hinunter. Mit der Bergabfahrhilfe Hill Descent Control kein Problem, der Subaru Forester behält dabei eine fixe Geschwindigkeit bei. So können auch für nicht befahrbar gehaltene Gefälle sicher und angstfrei bewältigt werden.                                                                     FRANZ WEICHINGER

TECHNISCHE DATENSubaru Forester 2.0i e-Boxer PremiumMotor: Boxer, Vierzylinder-VierventilerAntrieb: Allrad Siebengang-AutomatikHubraum: 1.995 ccmMax. Leistung: 110kW/150 PS/5.600 U/minMax. Drehmoment: 194 Nm/4.000 U/min e-Motor-Leistung: 12,3kW/16,7 PSHöchstgeschwindigkeit: 192 km/hBeschleunigung: 0 bis 100 km/h in 11,4 sekBereifung: 225/55 R18 Continental Winter C Testverbrauch auf 100 km: 6,8 Liter SuperUmweltschutz: C02-Emission: 154 g/km Anhängelast: 1.870 kgTestwagen-Preis: € 44.990,- (inkl NoVa/MwSt)

Die Höchstgeschwindigkeit konnten wir auf deutschen Autobahnabschnitten ausfahren und uns dabei vergewissern, dass der e-Boxer auch ein tolles Langstreckenfahrzeug ist - müssig zu schreiben, dass wir u.a. einen ausgewachsenen Buchsbaum gut über die Grenze brachten

Der tiefstehenden Herst-Sonne nahmen wir mit verlängerbaren Blenden die Schärfe, die Stereo-Kamera des Eye-Sight-Systems ist im Bild oben - bei genauen Hinsehen - zu erkennen