M O T O R . S P O R T • auto-motor-special 10/2020
erstellt am 18.08.2020

Österreichs Staatsmeister Hermann Neubauer startet im Ford-Elektro-Boliden bei der Rallyecross-WM in Schweden
Foto: Hermann Neubauer/privat

Rallyecross-Elektro-Weltpremiere in Schweden

Ken Block und unser Hermann

Im Rahmen zur Rallyecross-WM im schwedischen Höljes, wird der zweifache österreichische Rallye-Staatsmeister Hermann Neubauer erstmals in ein Rallyecross-Auto steigen und damit gleich bei der Elektro-Weltpremiere dabei sein.

WIEN/HÖLJES (at/swe). Die ersten Rennen der revolutionären "Projekt E" genannten Serie starten bereits in diesem Jahr, bevor 2021 die elektrische Rallyecross-Weltmeisterschaft stattfindet. Österreichs Rallye-Legende Manfred Stohl ist dabei mit seiner Firma STARD maßgeblich an der Umsetzung beteiligt.

STARD ("Stohl Advanced Research and Development") hat sowohl den auf Hochleistung  getrimmten rein elektrischen Einheitsantriebsstrang samt Hochvoltbatterie für die serienfahrzeugbasierten Fahrzeuge verschiedener Fabrikate entwickelt und ist auch für das technische Gesamtkonzept verantwortlich. Dem Fahrer stehen 612 PS und ein Drehmoment von 1.000 Nm ab der ersten Millisekunde zur Verfügung.

Stohl konzipierte den Prototyp auf Basis eines Ford Fiesta und ist nach 1.000 getesteten Kilometern begeistert von den quasi servicefreien Elektromotoren. International bekannte Piloten, wie Ken Block für Ford, versprechen atemberaubende Rennen in den führenden elektrischen Support-Kategorien der FIA Rallyecross Weltmeisterschaft, sowie in der ersten rein elektrisch angetriebenen Rallyecross-Meisterschaft und in der weltweit ersten internationalen elektrischen Rennserie, die auf Straßenfahrzeugen mit einem Motorsportantrieb basiert.

Der US-Superstar Block erhält zudem Hermann Neubauer als österreichischen Teamkollegen. Der Salzburger wird erstmals ein Rallyecross Auto fahren und kann es kaum erwarten den Ford Fiesta ERX zu testen: "Das ist eine ganz neue Erfahrung, was meiner Vorfreude allerdings  keinen Abbruch tut, ganz im Gegenteil! Das Projekt ist extrem spannend, und auch wenn ich bislang noch keine Berührungspunkte mit elektrischem Rennsport hatte, klingt das schon alleine aufgrund der Leistungswerte enorm interessant"
so Neubauer gespannt.

Die Elektro-Renner werden bis zu 240 km/h schnell und beschleunigen in nur 1,8 Sekunden von Null auf 100 km/h. Ford-Austria Generaldirektor Danijel Dzihic gibt sich enthusiastisch: "Mit Hermann Neubauer verbindet uns eine langjährige  Partnerschaft. Als Testimonial von Ford Österreich und unserer Performance Fahrzeuge ist er genau der Richtige, um aus diesem Ford Elektro-Boliden alles herauszuholen".


M O T O R . S P O R T • auto-motor-special 12/2020
erstellt am 14.09.2020

racing rookie - durchgeführt von den Partnern auto revue, Ford und ÖAMTC Fahrtechnik - ist die größte Talentsuche im Bereich des österreichischen Motorsports

Racing Rookie 2020: Ein voller Erfolg

Raphael ist die Nr 1

19-jähriger Oberösterreicher konnte Österreichs größte Motorsport-Talentsuche für sich entscheiden - Julian Baumgartner auf Platz zwei, Rang drei geht an Martin Stattmann.

WIEN (at). Bei der 17. Auflage des Racing Rookie, durchgeführt von den Partnern Autorevue, Ford und der ÖAMTC Fahrtechnik, sicherte sich Raphael Dirnberger  den Sieg am Wachauring in Melk. Der 19-jährige Oberösterreicher darf sich über einen rennfertigen Ford Fiesta inklusive Starterpaket, AMF-Fahrlizenz sowie Trainingseinheiten durch die Experten der ÖAMTC Fahrtechnik freuen.

Die Motorsport-Jungtalente lieferten sich durchgehend spannende
Fights und stellten auch ihre Geschicklichkeit unter Beweis. Die acht besten Rookies wurden bei der Einzelwertung eines dynamischen Slalomparcours ermittelt, als Wertungskriterium in diesem Durchgang zählte die schnellste Zeit bei geringster Fehlerquote.

Als nächstes wurde die Beständigkeit der Piloten getestet, es galt drei möglichst schnelle und gleichmäßige Runden zu absolvieren. Die vier erfolgreichsten Rookies dieses Bewerbs stellten sich dann der nächsten Herausforderung und absolvierten drei Runden auf der Rennstrecke des Wachaurings in bestmöglicher Zeit.

Den Hauptgewinn sicherte sich schließlich Raphael Dirnberger nach einem atemraubenden Fight mit Julian Baumgartner.

Die drei Finalisten Raphael Dirnberger, Julian Baumgartner und Martin Stattmann haben sich mit ihrer hervorragenden Leistung die Teilnahme am "Best Young Driver Contest" erfahren. Bei dieser Verkehrssicherheitsaktion der FIA für junge Menschen und Führerscheinneulinge dürfen die Piloten am 17. Oktober in Warschau den ÖAMTC vertreten.

Motorsportlerinnen und -sportler (ab 16 Jahren) können die Riesen-Chance, ohne großen finanziellen Aufwand in den Rennsport einsteigen zu können, über racing rookie nutzen: 2021 geht es weiter
Archiv-Fotos: igm/Franzesco Bolzano