L E S E N S . W E R T • auto-motor-special 10/2020
erstellt am 18.08.2020

Der Ring war weg, der Schreck groß und die Wiederbeschaffung alles andere als einfach: Volkswagen machte es wieder gut ...
Foto: Volkswagen

Verlobungspech mit Happy-End plus

Freudentränen

Glücklich verlobt fuhr das junge Paar nach Hause, ganz entspannt im neuen Polo. Und dann das: Verena legte den funkelnagelneuen Ring kurz aufs Armaturenbrett, Ingo bremste. Der Ring war weg, der Schreck groß und die Wiederbeschaffung alles andere als einfach.

SALZBURG (at). Anfang Juli überraschte Ingo, 31, seine Freundin Verena, 28, mit einem Antrag wie er im Buche steht: am zehnten Jahrestag, am Ort des ersten Dates, eleganter, klassischer Verlobungsring inklusive. Ein paar Tage später fuhr das Paar mit ihrem neuen Polo nach Salzburg, um der Oma die freudige Nachricht zu überbringen. So weit, so märchenhaft – doch dann das!

Auf dem Rückweg passierte das Unglück: Um sich die Hände einzucremen, nahm Verena den Ring ab und legte ihn auf das Armaturenbrett. Doch Ingo musste bremsen und schon war es passiert – der Ring war weg, abgerutscht in Richtung Windschutzscheibe und kaum mehr zu sehen.

Groß war die Verzweiflung, wenig erfolgreich das Suchen. „Nach längerem Suchen unter Tränen haben wir den eingeklemmten Ring zwar gesehen, konnten ihn aber weder erreichen noch herausziehen“, erinnert sich Verena.

Nach telefonischer Rücksprache mit dem VW-Notdienst wurde dem Paar versichert, dass der Ring nicht verloren gehen könne, doch die Furcht vor dem Verlust des Prachtstücks blieb, denn nach Ankunft in Wien war der Ring nicht mehr zu sehen. Wild entschlossen besorgten sich die beiden eine Endoskopkamera und verbrachten Stunden mit Ringbergungsversuchen, doch auch diesmal ohne Erfolg.

Eine VW-Werkstatt wurde kontaktiert. Im Autohaus Piltz hatte man Verständnis für die schwierige Situation, doch der einzige Weg, um an den Ring zu komme - der Ausbau des Armaturenbretts - würde mit hohem Aufwand und Kosten verbunden sein, unvorhergesehenen Kosten für die jungen Verlobten.

Kurzerhand schrieb Verena an Volkswagen Österreich, berichtete vom Unglück und hatte Erfolg: 50 Prozent der Kosten wurden von Volkswagen übernommen.

Schnell war ein Termin vereinbart, Kfz-Mechaniker Siazon Harley Henry vom Autohaus Piltz leistete ganze Arbeit und der Ring wurde geborgen – unversehrt und in vollem Glanz. Nun konnte Ingo seiner Verena den Ring ein zweites Mal überreichen.

„Das Gefühl, als der Ring verschwunden ist, war schrecklich! Aus Verzweiflung bin ich in Tränen ausgebrochen. Als ich dann erfahren habe, dass Volkswagen uns hilft, habe ich wieder geweint, aber aus Freude. Wir sind wirklich sehr dankbar“, sagt die nun wieder strahlende Verena.