M I T . W E L T • auto-motor-special 12/2020
erstellt am 15.07.2020

Neue E-Mobilitätsperspektiven: Insgesamt profitieren 14 Mercedes-Benz und smart von der Förderungs-Offensive
Foto: Mercedes-Benz

Stärkere Förderung bringt:

Preissenkung

Seit 1. Juli 2020 gilt in Österreich die neue E-Mobilitätsförderung. Sämtliche Anträge bis 31.Dezember 2020 kommen – sofern das Budget nicht frühzeitig aufgebraucht ist – in den Genuss der erhöhten Förderung für Elektroautos.

SALZBURG (at). Bei Mercedes-Benz betrifft das neben den drei verfügbaren smart EQ Modellen auch den gänzlich neuen EQV und die beiden Transporter eVito und eSprinter. Zusätzlich werden noch acht Plug-In Hybride gefördert. Damit sinken die Anschaffungspreise um bis zu 12.500 Euro.

Sparen kann man derzeit vor allem bei den Vans von Mercedes-Benz. Da die Förderhöhe für gewerbliche Kunden bei leichten E-Nutzfahrzeugen mit N1 Zulassungen und höchstzulässigem Gesamtgewicht größer 2,5to von 10.000 auf 12.500 Euro erhöht wurde. Das ergibt einen ab-Preis für den eSprinter Kastenwagen von 41.400,- Euro (exkl. MwSt.) statt 53.900 Euro und für den eVito Kastenwagen von 30.130 (exkl. MwSt.) statt 42.630 Euro.

Die elektrische Großraumlimousine EQV ist bereits seit Mai bestellbar und kommt im Herbst zu den Händlern.

Auch gewerbliche Kunden des EQV profitieren von der neuen Förderkategorie E-Kleinbus M1, zugelassen für 7+1 Personen: Das Fahrzeug ist nun ab 55.580 Euro (exkl. MwSt.) statt 68.080 Euro zu haben.

Zusätzlich zu den rein elektrischen Fahrzeugen von Mercedes-Benz und smart sind außerdem eine Reihe von Plug-In-Hybriden förderbar.

Trotz der erfreulichen Umstände, kommt von Bernhard Bauer, Unternehmenssprecher von Mercedes-Benz Österreich (Bild li), leise Kritik: „Durch die Aufstockung der Förderung werden unsere elektrisch angetriebenen Fahrzeuge noch attraktiver für Kunden. Bedauerlicherweise sind PlugIn-Hybride mit Dieselantrieb weiterhin nicht förderbar, obwohl sie das Beste aus zwei Welten vereinen".