M I T . W E L T • auto-motor-special 08/2020
erstellt am 14.06.2020

Gängige Meinung, speziell bei der Jugend: Nichts geht ohne fahrbaren Untersatz - Automarken spiegeln Sexualleben ihrer Fahrerinnen und Fahrer repräsentativ wider

Sexappeal-Ranking der Automarken

Aktive Dacia-Driver

Knapp zwei Drittel aller Porsche-Fahrerinnen und -Fahrer sind mit ihrem Sexleben glücklich oder sehr glücklich. Damit nehmen sie die Pole-Position im Sexappeal-Ranking der Automarken ein, welches die Erotik-Community JOYclub in einer Umfrage unter 5.000 Mitgliedern erstellt hat.

LEIPZIG (de). Die Porsche-Fahrerinnen und -fahrer sind nicht nur sexuell am zufriedensten, sie haben auch am häufigsten Sex im Auto. Teures, schnelles Auto gleich hoher Sexappeal? Könnte man denken, wäre da nicht der überraschende Zweitplatzierte. 55 Prozent der Fahrer der Billigmarke Dacia berichten über ein erfülltes Sexleben. Zukünftig könnte der Hersteller also getrost mit angepasstem Slogan werben: „Das Sexsymbol für alle, die kein Statussymbol brauchen.“

Da schau her: Porsche (durchaus verständlich) und Dacia (überraschender Weise) haben die Nase vorn

Am unglücklichsten mit ihrem Liebesleben zeigen sich indes Hyundai- und Opel-FahrerInnen, deren Bedürfnisse oft auf der Strecke bleiben. Den Zusammenhang zwischen Automarke und sexueller Zufriedenheit untersuchte die Erotik-Community JOYclub erstmals im April 2018. Damals ging vor allem noch Seat- und Škoda-FahrerInnen der sexuelle Sprit aus.

Deutsche Automarken versprechen den häufigsten Sex
Geht es um die Häufigkeit des vollführten Liebesaktes, sind die deutschen Automarken Weltmarktführer. Voll auf ihrer Kosten kommen neben den FahrerInnen von Porsche – stolze 75,4 Prozent von ihnen geben an, täglich oder zumindest mehrmals wöchentlich Sex zu haben – die Halter der Traditionsmarken Audi (55,3 Prozent) und BMW (54,8 Prozent).

Opel und Citroen heißen hingegen die sexuellen Schlusslichter dieses Rankings. Knapp jeder Vierte dieser Autobesitzer beschreibt sich als sexuell deprimiert


ÖPNV-FahrerInnen am unzufriedensten mit ihrem Sexleben
Außer Konkurrenz liefen bei der Umfrage die FahrradfahrerInnen und NutzerInnen des ÖPNV. Deren Ergebnisse lassen allerdings aufhorchen. Während Fahrradfahrer*innen bei den verschiedenen Rankings stets im Mittelfeld landeten, sind die Nutzer*innen des öffentlichen Nahverkehrs umfrageübergreifend am unzufriedensten mit ihrem Sexualleben und haben gleichzeitig auch am seltensten Geschlechtsverkehr. Allein beim Thema Masturbation sind Bus- und BahnfahrerInnen einsame Spitze.

Der Kick auf vier Rädern reizt beide Geschlechter
Das Auto gilt markenübergreifend als beliebter Ort für prickelnde Abenteuer. Einen Unterschied zwischen den Geschlechtern zeigt die Befragung im Übrigen nicht auf: 83,4 Prozent der Frauen und 84,8 Prozent der Männer haben ihr Fahrzeug schon einmal lustvoll zweckentfremdet. Die Rückbank gilt hierbei mit Abstand als Favorit, gefolgt vom luftigen Schäferstündchen auf der Motorhaube und den Vordersitzen. Einzige Ausnahme sind die Volvo-FahrerInnen, von denen mehr als ein Viertel den Kofferraum als geeignetsten Ort für Autosex empfindet.

SUVs und Cabrios hot, Kleine und Elektro not
Neben den Herstellermarken wurde auch der Sexappeal einzelner Modelle abgefragt. So finden Frauen das andere Geschlecht vor allem am Lenkrad von SUVs attraktiv, währenddessen Kleinwagenfahrer gar nicht erst anzuhalten brauchen. Bei den Männern ist der Spitzenreiter in Sachen Anziehungskraft das Cabrio. Indes drehen sich nur 0,6 Prozent der Befragten nach einer Frau im Elektroauto um. Aber, aber ...