auto-motor-special 02/2018 • Seite 32
erstellt am 26.12.2017

Franky Zorn brennt beim Gedanken an die neue Eisrenn-Saison. Drei Wochen Training in Schweden machen ihn fit für die Wettkämpfe und dann geht es auf  zur Championship

Foto: Zorn

Im Sport als auch im Business gilt:

"Reibung kostet Zeit"

Die Eisrenn-Saison ist im Anlaufen, die Beherrscher der kurzen und langen Spikes sind gewappnet. Immer auf der Jagd nach dem Optimum: Österreichs Eisspeedway-Star Franky Zorn, der die antreibenden Begleiter seiner (Renn-)Laufbahn in den Fokus rückt.

Saalfelden. Er ist der Mann, der seinen Sport verkörpert wie kein anderer: Franky Zorn geht - als die österreichische Ikone des Eisspeedways - an die Grenzen der Physik- und an jene des gesunden Menschenverstandes. Eisspeedway ist ein Spektakel, ein Balanceakt zwischen Herz und Hirn und zählt, vollkommen zu Recht, zu den aufregendsten Live-Sportarten der Welt.

Nach zehntausenden Kilometer auf dem Eis, weiß Zorn worauf es ankommt: „Beim Icespeedway geht es um gutes Reaktionsvermögen, den Mut zum Risiko, Körpergefühl und besonders auch um Vertrauen. Vertrauen in dich selbst und in deine Maschine. Sonst bleibst‘ auf der Strecke.“

Wobei Zorn nach 96 Podestplätzen (u.a. Europameister, Vizeweltmeister, siebenfacher Team-Vizeweltmeister) dem Aspekt des Vertrauens eine ganz besondere Bedeutung zuschreibt. 2014 ist er schwer gestürzt und arbeitete bereits in der vergangenen Saison wieder an seinem Comeback um heuer an die Erfolge anknüpfen zu können. „Und eines darf man halt niemals vergessen“ so der gebürtige Saalfeldener: „Eisspeedway ist ein Hochrisikosport, für den man vor allem auch Technik benötigt, auf die man sich echt verlassen kann.“

Aus technischer Sicht entscheidet der Antrieb über Sieg oder Niederlage im Rennen. „Genau jenen Antrieb liefern meine Partner G.O.Nilsson in Wals bei Salzburg, die mich – als eine der  ersten Unterstützer - seit 14 Jahren mit Lagern, oft auch spezialgefertigt, beliefern. Unsere Zusammenarbeit dreht sich ständig um die Frage: wie können meine Anforderungen an das Material erfüllt werden? Gleich wie in der Wirtschaft geht es auch im Sport darum den Rollwiderstand zu minimieren. Denn: Reibung kostet Zeit. Im Sport wie auch im Business“.