auto-motor-special 10/2018 • Seite 43
erstellt am 09.09.2018

Auto putzen mit der PB440 Elektro-Polsterbürste

Fotos: Vorwerk Kobold

Fünf Tipps für den Autoglanz im Herbst

Den Wert erhalten

Wer wartet noch auf den nächsten Regen? Manche haben bereits genug von der Sommerhitze, andere sorgen sich um die Pflanzen im Garten und ein Teil von uns freut sich auf die nächste Gratis-Wäsche des Autos.

Wien(at). Doch auch wenn ein Regenschauer den oberflächlichen Straßenstaub schnell abwaschen mag – eine gründliche Reinigung unseres Lieblings-Transportmittels ist rund drei Viertel der Österreicher ein Anliegen und notwendig, um die Langlebigkeit nicht zu gefährden.

Welche Reinigungstricks mit dem Staubsauger von daheim funktionieren und wofür man besser auf Hilfsmittel aus dem Fachmarkt zurückgreift, erklärt Norbert Schechner, Marketingleiter der Firma Vorwerk Kobold (Bild re).

Die richtige Vorbereitung

Man beginnt mit dem Herausnehmen aller losen Matten und Teppiche aus dem Wagen und klopft diese gut aus. Dann geht es ans Absaugen des gesamten Innenbereichs. Gerade für die Reinigung der Sitzpolster sollte man ein Gerät verwenden, das das Gewebe schont.

Norbert Schechner weiß, wie man sich hier helfen kann: „Manche Geräte, wie zum Beispiel unsere Kobold Elektro-Polsterbürste, haben rotierende Borsten und eingebaute Schutzvorrichtungen, die verhindern, dass Partikel an den Sitzen hängen bleiben und dass das Polstergewebe übermäßig abgenutzt wird!“

Anschließend wird grober Schmutz zuerst mit Wasser eingeweicht und das Fahrzeug dann gründlich abgespritzt. Andernfalls besteht die Gefahr, dass Schmutzkörnchen bei der eigentlichen Reinigung später wie Schleifpapier auf dem Lack wirken und diesen beschädigen. Wer sein Auto selbst mit der Hand waschen und auf Nummer sicher gehen möchte, dass keine Kratzer oder Schlieren durch die Reinigung entstehen, sollte sich vorab spezielle Autoshampoos und Autopolituren vom Fachhändler besorgen.

So reinigt man Sitzpolster
Ist der Innenbereich gesaugt, kann man mit der Feuchtreinigung beginnen. „Das Wichtigste bei der Pflege von Sitzpolstern ist, dass auch die Fläche um den eigentlichen Schmutz herum behandelt wird, um Wasserflecken zu vermeiden.“ weiß der Experte. Das Reinigungsmittel wird je nach Material ausgewählt, für Stoffbezüge eignet sich zum Beispiel Polsterschaum.

Die Verträglichkeit des Schaums vorher am besten an einer unauffälligen Stelle prüfen, denn Farbe oder Helligkeit könnten sich theoretisch durch den Schaum ändern. Lederbezüge können mit einem feuchten Tuch oder speziellen Lederreinigern wieder zum Glänzen gebracht werden.

Motorraumpflege leicht gemacht
Der Motorraum ist die Herzkammer eines jeden Autos. Dieser sollte ebenfalls ab und an gesäubert werden, wofür man handelsübliche Hochdruckreiniger verwenden kann. Dabei gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten: Elektronische Teile sollten bei einer Reinigung mit starkem Wasserdruck ausgespart werden.

Im Vorhinein kann der Motorraum auch noch zusätzlich mit einem passenden Reiniger behandelt werden. Dieser löst den Schmutz vorab. Nach der Hochdruckreinigung den Motorraum am besten nochmal mit wenig Druck ausspülen, damit Restbestände optimal ausgeschwemmt werden.

Die Felgen zum Glänzen bringen
Schöne Felgen sind für Autofans besonders wichtig. Sie tragen stark zum Statement- Charakter des Fahrzeuges bei, doch dafür müssen sie auch gepflegt sein. Hier am besten auf ein Felgenreinigungsmittel aus dem Fachmarkt zurückgreifen, dieses aufsprühen, einwirken lassen und dann mit einer Bürste von unten nach oben aufschäumen.

Außerdem wird beim Aufbringen des Felgenreinigers darauf geachtet, dass die Bremsklötze ausgespart werden, da andernfalls die Bremswirkung beeinträchtigt werden könnte. „Die Felgenbürste kann man vorher auch noch in warmem Wasser einweichen. Dadurch werden die Borsten noch weicher und sind so noch schonender zur Felgenoberfläche,“ erklärt Schechner.

Der letzte Schliff beim Autowaschen
Im nächsten Schritt wird das Auto mit dem Shampoo eingeseift und anschließend mittels Hochdruckreiniger oder Schlauch wieder vom Auto gewaschen. Am besten von oben nach unten arbeiten und nicht in den Boden spritzen, da sonst Sand oder Dreck aufgewirbelt wird, der sich auf dem Lack absetzen kann. Man will ja nicht, dass die Arbeit umsonst war.

Das Auto ist jetzt wieder blitzblank sauber, doch an einigen Stellen können sich gerade im Sommer Rückstände von Insekten hartnäckig an der Front halten. Diese sollen natürlich auch noch verschwinden. Für besonders stark haftenden Schmutz wie diesen empfiehlt sich eine Lackreinigungsknete. Mit dieser kann man noch im Nachgang die letzten Detailflächen säubern.