auto-motor-special 08/2018 • Seite 38
erstellt am 08.07.2018

Das kann doch eine/n Sehfrau/mann nicht erschüttern:

Reisekrankheit ade

Der lange ersehnte Sommerurlaub steht kurz bevor – und damit oftmals auch die lange Reise zum Urlaubsort.

Viele Kinder und Erwachsene vertreiben sich die Zeit, indem sie unterwegs ihr Smartphone oder Tablet nutzen. Das Problem hierbei: Mehr als 30 Millionen Menschen in Europa leiden chronisch an der sogenannten Reisekrankheit (Kinetose), ein Drittel aller Menschen sieht sich mindestens einmal im Leben mit den unangenehmen Symptomen konfrontiert.

Als Unternehmen, das sich dem Komfort verpflichtet hat, hat Citroën nun „SEETROËN“ entwickelt – die erste Brille gegen Reisekrankheit. Das Prinzip ist einfach: Mit einer farbigen Flüssigkeit wird ein künstlicher Horizont erzeugt, um den Konflikt der Sinnesorgane in der Wahrnehmung aufzulösen.

Als Marke, die sich dem Motto „Komfort für alle“ verschrieben hat, präsentiert Citroën „SEETROËN“ − die erste Brille gegen Reisekrankheit. Die Brille kann zwar keinen hohen Seegang oder Staus auf der Autobahn verhindern, hilft den Betroffenen jedoch auf eine andere Art und Weise.

Nachdem Citroën von einer Lösung erfuhr, die ursprünglich zur Bekämpfung der Seekrankheit entwickelt worden war, beschloss die Marke, das Produkt auf alle von der Reisekrankheit Betroffenen auszuweiten. Das Ergebnis ist „SEETROËN“, eine Brille, die der Reisekrankheit effektiv entgegenwirkt – auf Booten ebenso wie in Autos, Bussen und Flugzeugen.

Die „SEETROËN“-Brille basiert auf der „Boarding-RingTM“-Technologie, die vom gleichnamigen Start-up Unternehmen im südfranzösischen Var entwickelt wurde. Die Erfolgsquote dieses patentierten medizinischen Hilfsmittels liegt bei 95 Prozent.

Mithilfe einer Flüssigkeit, die sich in Ringen vor den Augen (entlang der Frontalachse, rechts/links) und seitlich der Augen (Sagittalachse, vor/zurück) bewegt, erzeugt die Brille einen künstlichen Horizont, der den Konflikt der Sinnesorgane auflöst, welcher die Symptome hervorruft.

Mit dem Design der Brille beauftragte Citroën „5.5“, ein in Paris ansässiges Designstudio, das den frischen, klaren und ergonomischen Stil der Marke erfolgreich auf das Produkt übertrug. Das Ergebnis ist eine Brille aus weissem Soft-Touch-Kunststoff im Hightech-Look.
 
So funktioniert die Brille:
Setzen Sie die Brille auf, sobald die ersten Symptome auftreten. Nach zehn bis zwölf Minuten ist das Gehirn dank der Brille in der Lage, die Bewegungen, die das Innenohr wahrnimmt, und die Wahrnehmung der Augen, die auf einen unbeweglichen Gegenstand wie beispielsweise ein Smartphone oder ein Buch gerichtet sind, zu synchronisieren. Danach nehmen Sie die Brille wieder ab und geniessen Ihre weitere Reise.
 
Die Brille kann von Erwachsenen und Kindern ab zehn Jahren verwendet werden (ab diesem Alter ist das Innenohr komplett ausgebildet).

Die Brille besitzt keine Gläser und kann daher von allen Familienmitgliedern oder Mitreisenden genutzt und auch über einer anderen Brille getragen werden.

„SEETROËN“ ist zum Preis von 99 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) im Lifestyle-Webstore von Citroën erhältlich.

auto-motor-special 08/2018 • Seite 38
erstellt am 03.07.2018

Kuriose Geschichten - viele Rekorde

Rund um die Burg(en)

Die Slowakei ist eine Burgenweltmacht voller Rekorde und kurioser Geschichten. In dem kleinen Land finden sich 220 Burgen und Burgruinen sowie 425 Kastelle, die entdeckt werden wollen.

Die in den UNESCO-Welterbestätten eingetragene Zipser Burg ist mit ihrer Fläche von 40.000 Quadratmetern der größte mittelalterliche Burgkomplex in Mitteleuropa und gehört zu den zehn größten Burgen der Welt.

Die erste schriftliche Überlieferung über die älteste Burg der Slowakei – Devín – stammt sogar aus dem Jahr 868 n. Christi.

Die furchterregende Geschichte der blutrünstigen Gräfin Elisabeth Báthory von der Burg Čachtice ist legendär, denn sie soll über 600 Jungfrauen getötet haben und hält damit den traurigen Rekord der Frau mit den meisten Morden in der Geschichte.

Die Keller unter der Burg Roter Stein (Červený Kameň) wiederum sind die größten unterirdischen Räumlichkeiten in Mitteleuropa und der Höhepunkt einer attraktiven Burgbesichtigung. Ursprünglich waren es Lager, heute sind sie eine ungewöhnliche Location für Veranstaltungen und Dreharbeiten.

Aber nicht nur die Burgen sind besonders groß, spektakulär und vielzählig, auch die Höhlen und Tropfsteine suchen ihres Gleichen. Die Slowakei ist auch eine Höhlenweltmacht. Bislang wurden 7.000 Höhlen entdeckt, wobei in der Höhle Krásnohorská jaskyňa eine der größten Sintersäulen der Welt (34 Meter) zu finden ist. Lange Jahre galt die Sintersäule als größter Tropfstein der Welt und war im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen.

Im Verhältnis zu seiner Fläche hat kein Land der Welt so viele Mineralquellen wie die Slowakei. Offiziell sind 1657 Quellen registriert, man nimmt aber an, dass es noch viel mehr sind. Das Mineralwasser in Smrdáky zählt wegen seines hohen Schwefelwasserstoffgehalts zu etwas ganz Besonderem, denn dieser ist der höchste Wert in Europa und damit zählt dieser Ort zu einem der besten Plätze für die Heilung von Hauterkrankungen. Die größte Anzahl an Quellen findet sich in der Ortschaft Bešeňová. Hier entspringen 33 Thermalquellen, die eine Temperatur von bis zu 61 °C erreichen.

Die Slowakei führt einen aber auch an Orte, die besondere Handwerkskunst, Ausstellungen, Sammlungen oder gar die älteste technische Hochschule oder das älteste bestehende Unternehmen der Welt hervorgebracht haben.

Den größten hölzernen gotischen Altar der Welt kann man in Levoča, in der Kirche des Hl. Jakobus bewundern. Er ist fast 19 Meter hoch und sein Begründer war Meister Paul von Levoča. Er schnitzte ihn aus Lindenholz Anfang des 16. Jahrhunderts und die Arbeit dauerte zehn Jahre.

Die Münzstätte von Kremnica ist das älteste Unternehmen der Welt, das durchgehend in Betrieb ist. Münzen werden hier bereits seit dem Jahr 1328 geprägt und in Zukunft z.B. auch die slowakischen Euromünzen.

Die Gobelins von Bratislava, ausgestellt im Primatialpalais, sind die komplexeste Gobelinsammlung der Welt.

Die erste technische Hochschule der Welt war die Bergbauakademie, gegründet im Jahr 1762 durch Maria Theresia.  Sie befand sich in Banská Štiavnica, dem Zentrum der Bergbauwissenschaft und Technik in Europa.

Schließlich das Andy Warhol Museum für moderne Kunst in Medzilaborce, welches heute das einzige seiner Art in Europa ist. Es befindet sich nahe dem Dorf Miková, aus dem die Eltern von Warhol stammen.

Und last but not least:

Wenn man sagt, die Slowakei sei das Herz und der Mittelpunkt Europas, so ist das nicht aus der Luft gegriffen. An einem wunderschönen Ort in der Nähe von Kremnické Bane in der Mittelslowakei ragt neben der altertümlichen Johannes-der-Täufer-Kirche ein Stein empor – hier ist der geographische Mittelpunkt Europas.