auto-motor-special 08/2019 • Seite 22
erstellt am 27.06.2019

Gute Zeiten und heiße Drift-Actionen sind durchaus miteinander vereinbar. Denn trotz des rasanten Tempos und die Ausrichtung auf ein standesgemäßes Endergebnis ließ das heimische Mercedes-Team nichts von seinen gewohnten Quer-Einlagen vermissen

Fotos: Christa Feichter

Mühlstein-Rallye: Erwartungen bestätigt

Lokalhelden begeisterten

Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert haben ihre Heim-Rallye mit großer Begeisterung, aber auch sehr professionell in Angriff genommen, bei den Vorbereitungsarbeiten wurde nichts dem Zufall überlassen.

MÜNZBACH. Der leidenschaftliche Einsatz wurde dann auch mit einem hervorragenden Ergebnis belohnt - die zahlreich erschienenen Fans wurden nicht enttäuscht.

Auch nach der Mühlstein-Rallye 2019 ist klar: Manfred Hinterreiter kommt mit seinem nunmehr total auf Wettbewerb getrimmten Mercedes 190 2,3 E 16V immer besser in Fahrt. Mit Copilot Christian Tinschert und den technischen Betreuern von HT Racing hat er zudem eine sehr verläßliche Truppe hinter sich. Mühlviertler Qualität eben.

Wie motiviert und erfolgshungrig Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert ans Werk gegangen sind, wurde bereits auf der ersten Sonderprüfung sichtbar. Trotz eines Fahrwerkes, das sich als etwas zu hart herausgestellt hatte, waren sie von Anfang an eines der schnellsten Teams ohne Vierradantrieb. Hier gaben zumeist die etwas älteren Fahrzeuge den Ton an.

Nach einer ebenfalls zeitmäßig sehr starken Performance auf der SP Münzbach–St. Thomas 2 gingen Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert erneut als drittbestes platziertes Team unter den 2WD-Fahrzeugen hervor (einschließlich des Historischen-Teams Max Lampelmaier/Cathi Schmidt).

Dann kam die erste Umrundung des Kurses Schwertberg, die von den Lokal-Helden mit entsprechend viel Ehrgeiz angegangen wurde. Hier zogen Manfred und Christian das beinahe schon erwartete stilgerechte Schauspiel ab, das sie an die Spitze der nicht-vierradgetriebenen Fahrzeuge führte.

Dort sollten sie auch bleiben, denn die letzte Prüfung wurde annulliert. Ein rennmäßiges Befahren der Strecke wurde aufgrund eines aufkommenden Wolkenbruchs als zu gefährlich angesehen.

Neben dem 17. Platz in der Gesamtwertung und dem Status, die Rallye als eines der bestplatzierten Teams des veranstaltenden Clubs Rallye Club Perg beendet zu haben, durften sich Manfred Hinterreiter und Christian Tinschert auch über die Tatsache erfreuen, daß sie in der Austrian Rallye Trophy wieder einmal solide gepunktet haben.

Man darf gespannt sein, wie sich der weitere Rallye-Fahrplan für das Team von HT Racing entwickeln wird. Die Sterne stehen günstig ... Für die Startnummer 23