auto-motor-special 08/2018 • Seite 36
erstellt am 07.07.2018



Motorrad-Sicherheitstag mit der Polizei auf der Großglockner Hochalpenstraße: Christian Sommerlat (Gruppeninspektor LPD Salzburg, Bundesfahrtechniktrainer, mi) mit den Teilnehmern Sabine Wollanek (li) und Manfred Laux (re)Foto: Mike Vogl

Motorrad-Sicherheitstraining am Großglockner

Die Kehren gemeistert

Die Polizei (LVA Salzburg) veranstaltete gemeinsam mit der Großglockner Hochalpenstraßen AG (Grohag) am Donnerstag 05. Juli 2018 einen Motorrad-Sicherheitstag mit über 100 Teilnehmern.

Fusch(at). Ein großer Teil der bei Motorradfahrern beliebten Straßen in Österreich führt in alpine Regionen. Die Großglockner Hochalpenstraße ist für die Motorradfahrer auf Grund ihrer einzigartigen aber auch anspruchsvollen Linienführung und der sie umgebenden Bergwelt besonders reizvoll, aber auch herausfordernd was die Sicherheit betrifft. Aus diesem Grund veranstalten Polizei und Grohag erneut ein Training für „alpines Fahren“.

Die Polizei vermittelte an diesem Tag den Trainingsteilnehmern einige unter Umständen sogar lebensrettende Kenntnisse. Das sind insbesondere rechtzeitiges Erkennen von Gefahrensituationen, Blickführung, Bremstechnik, Handlingübungen, spezifische Gefahren bei Fahrten in alpinen Regionen, richtige Schutzausrüstung, Verhalten nach Unfällen udgl..

Bereits im Vorfeld haben sich - binnen einer Stunde - die ersten 50 Motorradfahrer angemeldet und konnten im größten und schönsten Übungsgelände der Alpen auf der Großglockner Hochalpenstraße und am Fuße des Großglockners trainieren.

Aber auch zahlreiche nicht angemeldete Motorradfahrer nutzen das oberste Parkdeck der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe mit dem von der Polizei aufgebauten und betreuten Handlingparcour als willkommen Trainingsgelegenheit um ihre Fahrtechnik zu perfektionieren.

„Die Großglockner Hochalpenstraße wird nicht nur von namhaften Automobilherstellern für Sicherheits- und Bremsentest genutzt. Mit diesem Sicherheitstraining – und das ist unser großes Anliegen - wird auf dem Motorradsektor und damit auch für alle Verkehrsteilnehmer ein wesentlicher Beitrag für mehr Sicherheit geleistet“, freut sich Dr. Johannes Hörl über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Salzburger Polizei.

auto-motor-special 08/2018 • Seite 36
erstellt am 06.07.2018

Landespolizeidirektor Magister Helmut Tomac, ChefInspektor Martin Mayr und Bezirkspolizeikommandant Oberst Gerhard Niederwieser bei der Übergabe des Bestellungsdekretes (von li n re)
Foto: Polizeidirektion Tirol

Martin Mayr folgt Erich Engl

Führungswechel

Mit 1. Juli 2018 wurde der in Volders/Tirol wohnhafte ChefInspektor Martin Mayr zum neuen Inspektionskommandanten der Polizeiinspektion Hall in Tirol ernannt.

Hall in Tirol(at). Landespolizeidirektor Mag. Helmut Tomac nahm am 5. Juli 2018 im Beisein des Bezirkspolizeikommandanten von Innsbruck-Land, Oberst Gerhard Niederwieser, die Ausfolgung des Bestellungsdekrets vor und gratulierte dem Beamten zu seiner neuen und verantwortungsvollen Führungsaufgabe.
 
Werdegang von ChefInspektor Martin Mayr
ChefInspektor Martin Mayr vollendete im November 2017 sein 30. Jahr bei der Exekutive. Die Exekutivlaufbahn nahm in Hall in Tirol ihren Anfang. Nach dem Grundausbildungslehrgang zum dienstführenden "Gendarmeriebeamten" 1994/1995 an der Gendarmeriezentralschule Mödling wurde Mayr wieder zur Polizeiinspektion Hall in Tirol versetzt und übernahm von 1997 bis 2003 die Leitung der Kriminaldienstgruppe.

Parallel dazu war er auch als AEK (Einsatztrainer) für den Bezirk Innsbruck Land tätig. Mit April 2004 wurde Martin Mayr zuerst zum dritten Stellvertreter, mit Jänner 2008 zum zweiten  Stellvertreter, mit Oktober 2011 zum ersten Stellvertreter des Inspektionskommandanten auf der Polizeiinspektion Hall in Tirol und nun mit 01. Juli 2018 zum Inspektionskommandanten bestellt.

Während seiner nunmehr 15-jährigen Dienstführungstätigkeit auf der Polizeiinspektion Hall in Tirol plante und leitete Mayr den Polizeieinsatz bei zahlreichen Groß- und Brauchtumsveranstaltungen sowie bei sportlichen Events.