auto-motor-special 05/2019 • Seite 23
erstellt am 06.05.2019

Acht Rennen, acht Sieger und noch immer nicht die kleinste Vorentscheidung im Titelkampf: Die Formel E bietet in ihrer fünften Saison Dramatik pur

Foto: Audi

Audi freut sich auf Formel-E-Highlight in Monaco

Höhepunkt im Rennkalender

Nächster Kampfort der Formel E ist am Samstag, dem 11. Mai 2019 der berühmte Stadtkurs in Monaco, wo Daniel Abt und Lucas di Grassi die Marke von 40 Podiumsplätzen für ihr Team Audi Sport ABT Schaeffler knacken wollen.

 „Ich bin immer wieder erstaunt, wie eng die Formel E in dieser Saison ist, wie schwer es ist, auf dem Podium zu stehen, und wie viele Teams und Fahrer um Siege und den Titel kämpfen“, sagt Teamchef Allan McNish, der genau wie Lucas di Grassi im Fürstentum lebt und den Aufbau der temporären Strecke tagtäglich mitbekommt. „Es ist schön zu sehen, wie die Spannung in der ganzen Stadt steigt. Auch örtliche Schulen engagieren sich und bringen damit schon die nächste Generation mit der Formel E in Kontakt.“

Das Rennen in Monaco wechselt sich mit dem historischen Grand Prix ab und gehört alle zwei Jahre zum Kalender. Wie in der ersten und dritten Saison nutzt die Formel E eine kurze Variante der Formel-1-Strecke, die sowohl den Bogen um das Casino als auch den Tunnel auslässt. Stattdessen führt der Kurs hinter der ersten Kurve Sainte Dévote runter zum Hafen und mit einer Spitzkehre zurück auf die bekannte Streckenführung entlang der Luxusjachten. 

Bei beiden bisherigen Rennen stand Lucas di Grassi als Zweiter auf dem Podium – oder besser: in der königlichen Loge. Vielleicht liegt das am Heimvorteil: Von der Haustür des Brasilianers, der mit seiner Frau Bianca und Sohn Leonardo im Fürstentum lebt, bis zu seinem Rennauto in der Box sind es gerade einmal 350 Meter. „Nicht nur deshalb hat Monaco für mich ein ganz besonderes Flair“, sagt Lucas di Grassi. „Die neue Boxenanlage direkt am Hafen, die Strecke entlang vieler Orte, die für mich zum täglichen Leben gehören, und jede Menge Freunde machen dieses Rennen einzigartig.“

Teamkollege Daniel Abt feierte in Frankreichs Hauptstadt zum zweiten Mal auf dem Podium und liegt damit weiter in Schlagdistanz zur Tabellenspitze. „Dieses Momentum aus Paris möchte ich jetzt mit nach Monaco nehmen und dort einen sauberen Renntag erwischen. Das Ziel ist eindeutig, das Rennen zu gewinnen“, sagt Daniel Abt, der vor seiner Formel-E-Karriere schon mit der GP2- und der GP3-Serie in Monaco fuhr und dabei auch auf dem Podium stand. „Monaco gehört für mich zu den Höhepunkten im Kalender. Ich mag die Strecke und das besondere Flair.“

Der neunte Saisonlauf der Formel E startet in Paris am Samstag um 16:30 Uhr Ortszeit und führt wie gewohnt über 45 Minuten plus eine Runde.

Zum ersten Mal in dieser Saison zeigt die ARD ein Rennen live: Die Übertragung aus dem Fürstentum im Ersten beginnt pünktlich zum Rennstart um 16:30 Uhr. Wie immer zeigt auch Eurosport das Rennen live. Alle internationalen Sender inklusive Sendezeiten sind online unter www.fiaformulae.com zu finden.