auto-motor-special 08/2018 • Seite 15
erstellt am 09.07.2018

Weltpremiere beim Goodwood Festival of Speed

Toyota Supra

Die Neuauflage des japanischen Sportwagens ist made in Austria - gebaut von und bei Magna/Graz. Der "Noch"-Prototyp präsentiert sich in den Grundfesten unverändert: Sechszylinder-Frontmotor und Hinterradantrieb sind die Ausgangsbasis.

Wien(at). Der Toyota Supra feierte seine Weltpremiere auf dem diesjährigen Goodwood Festival of Speed: Passend zum 25. Geburtstag des britischen Motorsporttreffens präsentierte sich die Neuauflage der Sportwagen-Ikone im Süden Englands erstmals in Aktion: Chefingenieur Tetsuya Tada und Testfahrer Herwig Daenens steuerten den Prototypen über die legendäre Bergstrecke.

Nach der Ankündigung des Comebacks auf dem Genfer Automobilsalon im Frühjahr 2018 konnten Besucher nun einen ersten Blick auf den Modellathleten werfen. Toyota bleibt der Tradition eines echten Sportwagens treu und verpasst auch der Neuauflage einen Reihensechszylinder-Frontmotor und Hinterradantrieb.

Der Prototyp ist in den schwarz-rot-weißen Farben der Motorsport-Tochter Toyota GAZOO Racing getarnt und war an allen vier Veranstaltungstagen unterwegs. Auf den Markt kommt der neue Toyota Supra, der übrigens  bei Magna Steyr Fahrzeugtechnik in Graz von Band läuft, voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019.

Neben dem Entwicklungsmodell konnten sich die Besucher in Goodwood das Toyota GR Supra Racing Concept anschauen. Das von Toyota GAZOO Racing entwickelte Konzeptfahrzeug gab in Genf einen ersten Hinweis auf die Neuauflage. Die Studie zeigt einen leistungsstarken Sportwagen mit scharf geschnittenem Karosseriekleid aus fortschrittlichen Leichtbau-Materialien, Tieferlegung, Rennrädern und einem Cockpit, das Wettbewerbsstandards erfüllt.

Wie man erfolgreich auf der Rennstrecke unterwegs ist, haben die Toyota TS050 Hybrid mit den Startnummern 7 und 8 bereits deutlich unter Beweis stellen können: Die beiden 1.000 PS starken Hybrid-Rennboliden haben kürzlich bei den 24 Stunden von Le Mans einen sensationellen Doppelsieg gefeiert und Toyota damit den ersten Sieg beim Langstrecken-Klassiker beschert. In Goodwood durfte das Siegerauto daher natürlich auch nicht fehlen.