auto-motor-special 07/2018 • Seite 16
erstellt am 08.06.2018

Fünftes Škoda-Azubi Concept Car begeistert

Getauft auf Sunroq

Bühne frei für den Škoda Sunroq: Die Studie ist das Ergebnis des Škoda-Projekts „Azubi Car“.

Salzburg(at). 23 Auszubildende der Škoda-Berufsschule arbeiteten insgesamt acht Monate an der Cabrio-Variante des Kompakt-SUVs Karoq in der Farbe Velvet Rot und mit weiß-roten Leder-Sitzbezügen.

Design-Highlights wie zahlreiche dezent leuchtende Škoda-Logos oder illuminierte Radhäuser sind Ausdruck der Kreativität der Auszubildenden und unterstreichen den außergewöhnlichen Charakter der Studie. Der Name Sunroq wurde aus zahlreichen Vorschlägen ausgewählt, die Kunden und Fans über Social Media Kanäle des Unternehmens eingereicht hatten.

Rund acht Monate lang haben die 23 Auszubildenden im Alter zwischen 17 und 20 Jahren am Sunroq gearbeitet. Unterstützt wurden die Auszubildenden aus sieben verschiedenen Berufszweigen dabei neben ihren Ausbildern auch von Fachleuten aus den Unternehmensbereichen Technische Entwicklung, Design und Produktion.

„Es ist ein tolles Gefühl, den Sunroq der Öffentlichkeit präsentieren zu dürfen“, sagt Michal Bydžovský, einer der 23 beteiligten Berufsschüler. „Die letzten acht Monate waren für das ganze Team eine große Herausforderung, aber wir haben sie mit Bravour gemeistert.“

Carsten Brandes, Leiter der Škoda-Akademie fügt hinzu: „Das Ergebnis dieser Projektarbeit belegt die hohe Qualität unserer Ausbildung in der Škoda-Berufsschule. Man sieht deutlich, mit welch hoher fachlicher Kompetenz unsere Auszubildenden am Projekt gearbeitet haben und wieviel Herzblut im Sunroq steckt.“

Im ersten Schritt wurde bei der Konstruktion das feste Dach entfernt und die Karosserie verstärkt. In diesem Zusammenhang mussten alle vier Seitentüren angepasst und eine komplett neue Heckklappe gebaut werden – im Vergleich zum Kofferraumvolumen von 521 Litern im Karoq-Serienmodell weist der Sunroq dadurch einen noch größeren Kofferraum auf. Darüber hinaus wurden neue Türverkleidungen entworfen, die A-Säule modifiziert und die B-Säule komplett entfernt, wodurch auch eine neue Führung der Sicherheitsgurte direkt durch die Vordersitze nötig wurde.

Modifizierte Front- und Heckstoßfänger runden die Änderungen an der Karosserie ab. Der Radstand von 2.638 Millimetern blieb unverändert, ebenso die Länge von 4.382 Millimetern und die Breite von 1.811 Millimetern.

Angetrieben wird der Škoda Sunroq von einem 1.5 TSI Vierzylindermotor. Der Benzin- Direkteinspritzer leistet dank Modifikationen an der Motorsteuerung jetzt 120 kW/163 PS und stellt ein Drehmoment von 279 Nm zur Verfügung. Damit ist eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h möglich, der Sprint von null auf hundert km/h gelingt in 8,6 Sekunden.

Seit 2014 entwickeln die Auszubildenden der Škoda-Berufsschule in Mladá Boleslav jedes Jahr ein Concept Car. Den Anfang machte eine zweisitzige Version des Citigo, 2015 folgte ein Fabia-Pick-up. Im Folgejahr entstand eine Coupé-Version des Rapid Spaceback und 2017 ein Elektro-Buggy auf Basis des Citigo.