auto-motor-special 05/2018 • Seite 33
erstellt am 23.03.2018

Rennmäßig unterwegs: Mercedes-AMG C 43 4Matic Coupé und Cabriolet

Auf zum Nürburgring ...

Kurz nach Limousine und T-Modell erhalten auch C 43 4Matic Coupé und Cabriolet ein umfangreiches Update.

Affalterbach. Gemeinsame optische Erkennungszeichen sind der AMG Kühlergrill mit Doppellamelle, die kraftvoll modellierte Frontschürze und die neue Heckschürze mit runden Doppelendrohrblenden. Das Interieur profitiert vom optionalen, volldigitalen Cockpit mit eigenständigen AMG Anzeigen und der neuen Lenkrad-Generation.

Der 3,0-Liter-V6-Biturbomotor leistet jetzt 287 kW (390 PS). Zusammen mit dem reaktionsschnellen AMG Speedshift TCT 9G Getriebe und dem heckbetonten Allradantrieb AMG Performance 4Matic konnten Fahrdynamik und Agilität weiter gesteigert werden.

„Mit dem neuen C 43 4Matic Coupé und Cabriolet bieten wir unseren Kunden umfangreich aufgewertete, optisch und technisch eigenständige Einstiegsmöglichkeiten in die Performance-Welt von Mercedes-AMG“, so Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH.

Mit einer Vielzahl sorgfältig aufeinander abgestimmten Maßnahmen haben die AMG-Entwickler die Fahrdynamik nochmals gesteigert. Den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h absolviert das neue C 43 4Matic Coupé in 4,7 Sekunden, das Cabriolet in 4,8 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 250 km/h elektronisch abgeregelt.

Der serienmäßige Allradantrieb AMG Performance 4Matic zeichnet sich durch die heckbetonte Momentenverteilung von 31 Prozent an die Vorderachse zu 69 Prozent an die Hinterachse aus. Diese Auslegung sorgt für gesteigerte Fahrdynamik und höhere Querbeschleunigung auf der Straße sowie verbesserte Traktion beim Beschleunigen.

Mit seinem einstellbaren, elektronisch geregelten Dämpfungssystem bietet das AMG Ride Control Stahlfahrwerk des C 43 4MATIC sowohl sportliche Fahrdynamik als auch hohen Langstreckenkomfort. Die Basis dafür legen die Vierlenker-Vorderachse und die Raumlenker-Hinterachse. Die AMG-spezifische Kinematik und Elastokinematik mit neu entwickelten Komponenten führt zu einer sehr hohen Sturzsteifigkeit bei dynamischer Kurvenfahrt.

Datenlogger für den Einsatz auf der Rennstrecke

Einen deutlich erweiterten und noch präziseren Funktionsumfang bietet AMG Track Pace, der virtuelle Renningenieur für die Erfassung von Daten bei Fahrten auf abgesperrten Rennstrecken. Ist die Funktion aktiviert, werden über 80 fahrzeugspezifische Daten (z.B. Geschwindigkeit, Beschleunigung) zehnmal pro Sekunde aufgezeichnet.

Hinzu kommen die Anzeige von Runden- und Sektorzeiten sowie jeweils die Differenz zur Referenzzeit. Weil bestimmte Anzeige-Elemente in grün oder rot aufleuchten, kann der Fahrer aus dem Augenwinkel ohne Ablesen von Zahlen erkennen, ob er aktuell schneller oder langsamer als die Bestzeit ist.

Anhand der Daten kann das Fahrkönnen analysiert und verbessert werden. Außerdem lassen sich Beschleunigungs- und Verzögerungswerten (z.B. 0-100 km/h, ¼ Meile, 100-0 km/h) messen und speichern. Dank eines neu entwickelten Algorithmus, der die Fahrzeugposition so exakt wie möglich bestimmt, erkennt Track Pace sogar, wenn die Strecke verlassen oder abgekürzt wird. Neben den GPS-Daten werden dazu die im Fahrzeug vorhandenen Sensoren (Beschleunigung, Gyroskop, Lenkwinkel, Raddrehzahlen) verwendet.

Die Anzeige der Daten erfolgt im Multimedia-Display, dem Kombi-Instrument und dem Head-Up-Display. Bekannte Rennstrecken wie zum Beispiel der Nürburgring sind bereits hinterlegt. Außerdem ist es auch möglich, eigene Strecken aufzuzeichnen. Die Kartendarstellung lässt sich von 2D auf 3D umschalten und online aktualisieren.