M O D E L L . V O R S T E L L U N G • auto-motor-special 06/2020
erstellt am 08.04.2020

Ford Mustang Mach-E - ein Name wie ein Vermächtnis
Foto: Ford

Null auf 100 unter fünf Sekunden

Mach-bar

Als Elektroauto im Crossover-Stil will der neue Mustang Mach-E auch die europäischen Autofahrereinnen und Autofahrer ansprechen.

KÖLN (de). Ford Mustang Mach-E - ein Name wie ein Vermächtnis. Die Bezeichnung "Mach" wird seit den 1960er Jahren speziell für Mustang-Hochleistungsmodelle verwendet, so zum Beispiel für den Ford Mustang Mach 1, ein Auto, das optisch den Eindruck erweckte, als könne es die Schallmauer durchbrechen.

Der Mustang Mach-E wird wahlweise mit zwei Batterie-Optionen, mit Heck- oder Allrad-Antrieb Antrieb (Dual-Elektromotor) sowie in verschiedenen Leistungsstufen angeboten werden. Die Akkus sitzen jeweils platzsparend zwischen den Achsen im Fahrzeugboden. Der Stromverbrauch des neuen Mustang Mach-E beträgt gemäß WLTP (kombiniert) zwischen 18,1 und 16,5 kWh/100 km.

Dies bedeutet - bezogen auf die optionale "Extended Range"-Batterie mit 99 kWh und 376 Zellen - eine WLTP-Reichweite von bis zu 600 Kilometern, bevor das Fahrzeug wieder aufgeladen werden muss. Die Standard-Batterie hat einenSpeicherkapazität von 75 kWh und bietet immerhin noch eine Reichweite gemäß WLTP von bis zu 450 Kilometern.

Der Mustang Mach-E ist das erste Projekt des Ford Team Edison. Das Ford Team Edison ist ein neues "Unternehmen innerhalb des Unternehmens", das Elektrofahrzeuge entwickelt. Bei der Namensgebung ließ man sich vom Glühbirnen-Erfinder Thomas Edison inspirieren, der ein guter Freund von Henry Ford war.

Schöne Aussichten: Der Einstiegs-Preis wird laut Ford unter 50.000 Euro liegen. Und die GT-Version des Mustang Mach-E - sie sie wird ab 2021 erhältlich sein - beschleunigt von null auf 100 Kilometer/Stunde in unter fünf Sekunden.
Franz Weichinger