auto-motor-special 08/2018 • Seite 21
erstellt am 12.07.2018

Disruptives Startup aus dem Silicon Valley und Europa

„Snap Motion“

Der Erfolg des Rinspeed „Snap“ Konzeptfahrzeugs auf der CES 2018, dem Genfer Auto-Salon und vielen anderen Ausstellungen rund um die Welt ermunterte das innovative Team um Frank M. Rinderknecht, Gründer und CEO der Rinspeed AG, neue Wege zu beschreiten.

Zumikon(ch). „Die urbane Mobilität braucht weitergehende Impulse und Modelle als inkrementelle Schritte, um die anstehenden Mobilitätsprobleme möglichst nachhaltig in Angriff zu nehmen. Wobei nachhaltig auf zwei Ebenen zu verstehen ist: umweltschonend und effizient“, sagt Rinderknecht aus Überzeugung.

Um dieses Ziel zu erreichen, steht die Gründung des Startup-Unternehmens „Snap Motion“ bevor. Das gezeigte Konzeptfahrzeug „Snap“ soll kein Einzelstück bleiben, sondern zukünftig zur Serienreife entwickelt werden. Dabei ist der Begriff ‚Serie‘ anfänglich als Kleinflotte definiert, die den Konzeptnachweis liefern und weltweit zum Einsatz kommen soll.

Der Rinspeed „Snap“ verfolgt konsequent den Lösungsansatz die intelligenten und damit rasch alternden und anteilsmäßig teuren Komponenten von den langlebigen Fahrzeugbestandteilen zu trennen. Die ersteren werden in einem intelligenten Chassis genannt „Skateboard“ vereint, die anderen in einem „Pod“, sprich Aufbau. Neu daran ist, dass sich „Skateboard“ und „Pod“ nicht auf Lebzeiten verbinden müssen, aber durchaus könnten.

Parallel zur mechanisch-elektronischen Entwicklung des Fahrzeuges soll auch das „Ökosystem“ entwickelt und programmiert werden, das später die komplette Systematik von Bedarf, Verfügbarkeit, Unterhalt und Abrechnung steuern wird.

„Snap Motion“ wird sich auf zwei Standbeine stützen. Der Standort im Silicon Valley südlich von San Francisco wird sich um Software-Aspekte kümmern, die zentraleuropäische Stätte wird sich mit der gesamten Hardware beschäftigen. Damit soll das Beste aus Amerika und Europa vereint werden.