M O D E L L . V O R S T E L L U N G • auto-motor-special 12/2020
erstellt am 24.11.2020

Kraftvoll ins Änderungsjahr: Mercedes-Benz EQC kommt schneller geladen in Fahrt
Foto: Mercedes-Benz

Schneller auf die Reise

Startvorsprung

Elektrisch betriebene Fahrzeuge von Mercedes-Benz erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Insgesamt 45.000 Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride (xEVs) hat das Unternehmen im dritten Quartal 2020 weltweit ausgeliefert, darunter im Monat September rund 2.500 EQC.

EUGENDORF (at). Mercedes-Benz wertet die technische Ausstattung des EQC 400 4MATIC serienmäßig auf: Ab sofort verfügt das Modell ab Werk über einen wassergekühlten On-Board-Lader (OBL) mit einer Leistung von 11 kW. Das verkürzt die Zeit für das Wechselstrom- (AC-) Laden deutlich.

Mit dem EQC 400 4MATIC hat Mercedes-Benz im Sommer 2019 das erste Fahrzeug der Marke Mercedes-Benz EQ als Vorreiter und Meilenstein der Ambition 2039 Strategie auf die Straße gebracht. Mit einem leistungsfähigeren On-Board-Lader mit 11 kW erhält der EQC nun ein technologisches Upgrade und lässt sich damit wesentlich schneller zu Hause an der Wallbox und an öffentlichen Ladestationen mit Wechselstrom aufladen.

Der 80-kWh-Akku kann so in sieben Stunden 30 Minuten von zehn auf 100 Prozent SoC (State of Charge; Ladestand) geladen werden, während es bisher bei 7,4 kW Ladeleistung 11 Stunden dauerte. Noch schneller geht es natürlich an Gleichstrom- (DC-) -Ladesäulen. Über Mercedes me Charge können Kunden das derzeit größte Ladenetzwerk weltweit komfortabel und sorglos nutzen.

Aktuell verfügt dieses Netzwerk mehr als 350.000 AC- und DC-Ladepunkte in 26 Ländern. Mit nur einer Registrierung erhalten Kunden bequemen Zugang zu Ladesäulen einer Vielzahl von Anbietern, auch über Landesgrenzen hinweg. Im Fahrzeug oder über die Mercedes me App erhalten die Kunden bereits vor dem Ladevorgang die relevanten Preisinformationen der Anbieter.

Im Mai 2019 wurde der EQC als rein elektrisches Fahrzeug in die laufende Serienfertigung des Mercedes-Benz-Werk Bremen integriert. Dort wird er auf derselben Linie produziert wie die C-Klasse Limousine und das T-Modell, der GLC sowie das GLC Coupé.

Die Batterien für den EQC in Bremen werden von der hundertprozentigen Mercedes-Benz Tochter Accumotive am Standort Kamenz (bei Dresden) produziert. In China für China wird der EQC und entsprechende Batteriesysteme zudem seit Ende 2019 auch in Peking innerhalb des Joint Ventures Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) gefertigt. Die Kapazitäten der Standorte
wurden seit Produktionsstart schrittweise gesteigert.

Das wachsende Angebot an Modellen von Mercedes-Benz mit extern ladbarer Batterie (xEV) wird von den Kunden sehr gut angenommen: Sowohl die Nachfrage als auch die Auftragseingänge entwickeln sich stetig steigend. Von Juli bis September wurden jeden Monat über 10.000 xEVs ausgeliefert, das war das erste Quartal oberhalb dieser Marke. Insgesamt wurden im dritten Quartal 45.000 xEVs weltweit ausgeliefert, darunter im Monat September rund 2.500 EQC.

Das weltweite Produktportfolio von Mercedes-Benz umfasst mittlerweile fünf vollelektrische Modelle und mehr als 20 Modellvarianten als Plug-in-Hybride.