auto-motor-special 09/2019 • Seite 17
erstellt am 10.08.2019

Weltweit konnte Subaru bereits über 3,76 Millionen Forester absetzen. Die fünfte Generation ist von Grund auf erneuert und kann auch rein elektrisch bewegt werden.
Foto: Subaru

Subaru schickt e-Boxer in den Ring

M. Eli

Kein Boxer-Jargon: dennoch schlagkräftige Argumente, die durchaus an den größten Champion aller Zeiten erinnern.

SALZBURG (at). Mit dem Modelljahr 2020 transferiert der Forester sein ruhmreiches Erbe in ein neues, modernes Gesamtbild. Aufgebaut auf der Subaru Global Platform bietet der Japaner ein tolles Handling bei nochmals gesteigerter Stabilität. Bessere Gefahrenvermeidung, minimierte Geräusch- und Vibrationsentwicklung sowie ein unvergleichlicher Fahrkomfort verdeutlichen die Vorteile der neuen Plattform.

Der e-Boxer kombiniert einen Elektromotor mit den altbekannten Tugenden der Subaru Kerntechnologien Boxer-Motor und permanenter symmetrischer Allradantrieb. Und steuert die Kraftversorgung zwischen Verbrenner und Elektromotor automatisch je nach Fahrbedingung.

Dies erlaubt drei verschiedene Fahrmodi: Fahren mit Verbrenner, Fahren mit Elektrounterstützung und rein elektrisches Fahren. Das bringt auch weitere Vorteile mit sich: der Kraftstoffverbrauch im Stadt- bzw. im Stop-and-go Verkehr verringert sich um bis zu 11 Prozent, verglichen zum bisherigen Zweiliter-Boxer-Benzinmotor.

Die neueste Generation des Forester ist zugleich auch die bisher sicherste, ausgestattet mit modernsten Technologien. Serienmäßig an Bord ist das bereits bekannte und vielfach prämierte Fahrerassistenzsystem EyeSight.

Ergänzt wird dieses um SRVD (Subaru Rear Vehicle Detection), Rückfahrwarner mit Bremsfunktion, Side View Monitor und – erstmals in Europa – dem Driver Monitoring System. Diese Technologie warnt den Fahrer nicht nur vor Ablenkung und Übermüdung, sondern justiert auch Sitzposition, Außenspiegel und Klima-Einstellungen auf die Präferenzen des Fahrers.

Dem Bremssystem schenkten die Subaru-Ingenieure besonderes Augenmerk: ein natürliches Bremsgefühl und ein schnell ansprechendes Bremsverhalten geben sie dem Forester mit. Die Bremskraftdosierung ist einfach und intuitiv, die Pedale setzen den Bremsdruck optimal um, was der Fahrerin/dem Fahrer ein zusätzliches Gefühl von Sicherheit bietet.
 
Das bereits aus den Vorgängerversionen bekannte System SI-Drive, der Fahrer kann damit per Knopfdruck zwischen intelligentem und sportlichem Beschleunigungsverhalten wechseln, geht auf die Vorlieben der jeweiligen Lenker ein.

Wichtig für die Forester-Kunden war schon immer eine hohe Anhängelast. Diese konnte im Vergleich zu anderen Hybrid-Lösungen annährend auf dem Niveau des Verbrenner-Modells gehalten werden. So verfügt der Subaru Forester e-Boxer über eine Anhängelast von 1.870 kg.
 
In Österreich sind die Ausstattungsvarianten Pure, Style und Premium erhältlich, wobei die Premium-Variante wohl keinen Wunsch mehr offen läßt. Der Subaru Forester e-Boxer ist voraussichtlich ab Januar 2020 bei allen österreichischen Subaru-Partnern ab einem Preis von  36.990,- Euro erhältlich.