auto-motor-special 07/2018 • Seite 28
erstellt am 06.06.2018

 

Hermann Waldy jun. rast mit seinem Formel 3 Dallara F306 zur Gesamtführung

Foto: Wolfgang Maringer

Turbulente Saison: dennoch ÖM-Führung

Punktesammler

Mit dem dritten Platz beim Ecce Homo Bergrennen im tschechischen Sternberk übernahm Hermann Waldy jun. die Meisterschaftsführung in der Österreichischen Bergstaatsmeisterschaft.

St. Anton(at). Hermann Waldy jun, voll motiviert und angriffslustig: "Nächstes Ziel ist eine Spitzenplatzierung beim Rennen in St. Anton/Niederösterreich am 1. Juli. Vor heimischen Publikum möchte ich natürlich mit einer besonders guten Leistung aufwarten".

Österreichische Bergstaatsmeisterschaft Modern

30.6.-1.7. St. Anton/J. (AUT)
07.-08.07.
Slovakia Baba (SVK)
21.-22.07.
Altlengbach (AUT)
11.-12.08.
Jankov Vrsok (SVK)
01.-02.09.
Ilirska Bistrica (SLO)
15.-16.09.
Buzet (CRO)
22.-23.09.
St. Agatha (AUT)


auto-motor-special 06/2018 • Seite 28
erstellt am 22.05.2018

 

Wieder eine Erfolgsmeldung: Dritter Platz für Björn Dietrich und das Pfister-Racing Team im Octavia Cup am Red Bull Ring

Foto: Petr Fryba/Skoda Octavia Cup

Starke Leistung - unverdientes Pech

Erster Start: Dritter Rang!

Die Wertungsläufe drei und vier der diesjährigen Rennsaison im Skoda Octavia Cup Markenpokal wurden vom 17. bis 20. Mai 2018 auf der österreichischen Formel1-Rennstrecke im Herzen der Steiermark ausgetragen.

Spielberg(at). Auf dem 4,3 km langen Red Bull Ring wurden die Teams und Fahrer sowohl mit einem hochmodernen Paddock (Fahrerlager) sowie Boxenanlagen und einer Rennstrecke nach Formel1-Standard empfangen.

Gepaart mit einer einmaligen Atmosphäre in den österreichischen Bergen stellte das Rennwochenende am Red Bull Ring sicher eines der Saisonhighlights des Octavia Cups dar.

Teamleiter Andreas Pfister dazu: „Nach dem ersten Rennwochenende am Autodrom Most, in welchem wir bereits die Performance unseres Rennwagens zeigen konnten, haben wir in den letzten Wochen nochmals intensiv am Rennwagen gearbeitet, und ich bin mir sicher dass wir weitere Fortschritte in den Bereichen Fahrwerk und Bremse erreichen konnten. Wir haben bereits große Erfahrung mit Rennwagen des Volkswagen- Konzerns, und möchten diese natürlich in gute Ergebnisse ummünzen. Im Octavia Cup geht es eng zur Sache, deshalb freuen wir uns über jede Zehntelsekunde die wir finden können. Am Red Bull Ring löst Björn Dietrich (GER) unseren Wolfgang Kriegl (AUT) aus terminlichen Gründen als Fahrer ab. Wir sind schon gespannt wie sich Björn bei seinem Gastauftritt im Cup schlagen wird!“  

Sensationelle Podiums-Platzierung im ersten Rennen

Nachdem sich Björn Dietrich im Zeittraining zur Ermittlung der Startaufstellung den siebten Startplatz schnappen konnte, freute er sich bereits über die gute Performance seines Rennwagens. Die Strecke am Red Bull Ring schien sowohl Dietrich als Fahrer, als auch dem Set-Up des Octavia Cup Rennwagens des Pfister-Racing Teams gut gelegen zu sein.

Direkt nach Freigabe des rollenden „Indianapolis Starts“ zeigte Dietrich sein Können und verbesserte seine Rundenzeiten kontinuierlich nach unten. Im Zweikampf konnte er einige Positionen erobern, und profitierte daraufhin von den Fahrfehlern zweier Konkurrenten, da es im hinteren Teil der Strecke leicht zu regnen begonnen hatte. Damit schob er sich weiter nach vorne und positionierte sich mit einer starken Performance auf einem sensationellen 3. Platz gegen die viel erfahrenere Konkurrenz im Octavia-Cup.

Chaos in der Startphase kostet alle Chancen im Sonntag-Rennen. Das zweite Rennen am Sonntag verlief dagegen nicht nach Plan: bei regnerischen Bedingungen wurde Björn Dietrich bereits in der Startphase von einem übermotivierten Konkurrenten ins Abseits bugsiert. Da dieser seinen Bremspunkt deutlich verpasst hatte, war eine Kollision unvermeidlich und damit das zweite Rennen vorzeitig beendet.

„Unser Fahrer Björn Dietrich hat an diesem Rennwochenende eine sehr starke Leistung gezeigt, und konnte die Performance unseres Rennwagens gegen die Konkurrenz nutzen. Im zweiten Rennen hatten wir einfach Pech, so etwas haken wir einfach schnell ab. Wir freuen uns aber über die erste Podiums-Platzierung der Saison im Octavia-Cup und sind uns sicher dass Wolfgang Kriegl im Laufe der Saison noch weitere gute Ergebnisse für unser Team einfahren wird.“ so Andreas Pfister.
15.-17.06.2018 – Tor Poznan (PL)
13.-14.07.2018 – Eurospeedway Lausitz (GER)
17.-19.08.2018 – Slovakiaring (SK)
31.08.-02.09.2018 - Autodrom Most (CZ)
12.-14.10.2018 - Nürburgring (GER)

auto-motor-special 05/2018 • Seite 28
erstellt am 03.05.2018

Turbulent ging es beim ersten Octavia-Cup-Einsatz von Wolfgang Kriegl in Most zu ...

Fotos: Pfister

Pfister-Racing im Skoda Octavia Cup im Autodrom Most

Aktionreiches Debüt

Auf der tschechischen Rennstrecke Auto-drom Most fand vom 27. bis 29. April 2018 der Saisonauftakt des Skoda Octavia-Cup statt.

In dieser Saison debütiert das erfolgreiche Pfister-Racing Team mit seinem Fahrer Wolfgang Kriegl (AUT) in diesem hochkarätigen Markenpokal.

Die Rennen des Octavia Cup fanden im Rahmen der renommierten ADAC GT Masters Rennserie statt, was für volle Zuschauertribünen an der Rennstrecke sorgte. Darüber hinaus wurde die Tourenwagen-Action des Skoda Octavia Cup auch live im Internet auf Youtube übertragen!

Teamleiter Andreas Pfister dazu: „Das erste Rennen im Octavia Cup diente unserem Team dazu Erfahrungen mit dem Rennwagen zu sammeln, und das richtige Fahrwerks-Set-Up zu finden. Wir sind im Moment noch in der Lernphase um bald jede Schraube des Octavia auswendig zu kennen. Trotz des Erfahrungsrückstandes konnten wir aber bereits in den ersten beiden freien Trainingssitzungen mit Platz sieben und Platz vier ein tolles Ausrufezeichen setzen. Unser Fahrer Wolfgang Kriegl gewöhnte sich extrem schnell an den Skoda Octavia Cup Rennwagen und erfreute unser Team mit schnellen Rundenzeiten. Auch unsere Mechaniker erledigten einen tollen Job, wir konnten eine rundum perfekte Arbeit abliefern.“

Der Skoda Octavia Cup stellt für viele Rennfahrer eine kostengünstige Alternative zur TCR-Klasse dar, denn der Octavia Cup Rennwagen ist von der TCR-Performance nur knapp entfernt, aber in den Einsatzkosten fast 50% günstiger auf die Rennstrecke zu bringen.

Nachdem Wolfgang Kriegl in den ersten Trainingssessions bereits eine tolle Performance abgeliefert hatte, konnte er im Zeittraining zur Ermittlung der Startaufstellung den 8. Platz erreichen. Damit zeigte der erfolgreiche Pilot aus dem Chevrolet Cruze Eurocup einmal mehr sein Talent im Tourenwagen und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für das bevorstehende erste Rennen, welches „rollend“ gestartet wurde.

Auch die Startphase meisterte er gekonnt und konnte noch im Laufe der ersten Runde den ersten Konkurrenten hinter sich lassen. Daraufhin schob er sich eine weitere Position auf den sechsten Platz nach vorne, und konnte den Platz mit seiner Speed auch halten. Allerdings konnte er sich darüber nur kurz freuen, denn ein übermotivierter Konkurrent bugsierte Kriegl am Ende der Start-Ziel-Geraden in´s Abseits. Er hatte daraufhin keine andere Chance als die Boxengasse anzusteuern.

Immerhin noch Platz 12 im zweiten Rennen: Die Mechaniker des Pfister-Racing Teams setzten daraufhin die Beschädigung schnellstmöglich in Stand, sodass es Kriegl möglich war im zweiten Rennen wieder zu starten, allerdings von der letzten Position in der Startaufstellung. Auch in diesem Rennen gab es im Cup einiges an Positionskämpfen zu sehen, und Wolfgang Kriegl erreichte schlussendlich den 12. Rang, und schrammte damit nur knapp an den Punkterängen vorbei.