A U T O . F O K U S • auto-motor-special 05/2020
erstellt am 23.03.2020

Produktionsstart im März vor 70 Jahren: der Bulli von Volkswagen ist der am längsten produzierte Transporter der Welt
Foto: Volkswagen
 
VW Bulli: Ein Grund zum Feiern

70 Jahre ist kein Alter

Volkswagen Nutzfahrzeuge feiert einen außergewöhnlichen Rekord: Der Transporter, alias Bulli, Kombi, Pritschenwagen, VW-Bus oder Microbus, ist das zeitlich am längsten gebaute Nutzfahrzeug der Welt.

 Am 8. März vor 70 Jahren fuhr der erste Transporter von den Montagebändern des Volkswagen Werks in Wolfsburg. Nach dem Käfer nahm damit der zweite Weltbestseller unter dem Label VW Fahrt auf. Bis heute folgten dem ersten Exemplar der Baureihe mehr als 13 Millionen weitere. Längst sind die mittlerweile sechs Generationen Kult.

Schon die Anfänge sind legendär. Am 23. April 1947 zeichnete der niederländischer Volkswagen Importeur Ben Pon mit wenigen Strichen einen Transporter in sein Notizbuch. Eine geniale Idee. Form follows function in seiner reinsten Form – denn was Pon auf das Papier geworfen hatte, war die Ur-Definition eines kompakten Nutzfahrzeugs mit maximaler Raumausnutzung: Boxermotor im Heck, Fahrer weit vorn und dazwischen sehr viel Platz.

Volkswagen griff diese Idee auf und entwickelte sie mit seinen Konstrukteuren zur Serienreife. Die Pon-Zeichnung gilt deshalb als eine der Initialzündungen für den T1, der ersten Generation des Transporter von Volkswagen. Mit jeder weiteren Generation – vom T2 bis zum heutigen T6.1 – wurde das Konzept zu einem Multitool weiterentwickelt.

Nichts an einem Bulli entstand jemals zufällig. Jedes Detail wurde präzise, alltagstauglich, nutzwertorientiert und stilvoll konstruiert. So entstand das Original seiner Klasse. Ein Transporter für Personen und Waren, ein Fahrzeugsystem für alle erdenklichen Aufbauten, ein Van für die Freizeit und das Business und als California der erfolgreichste Camper der Welt. 

Motor und Getriebe stammten vom Käfer; die Karosserie samt verstärkter Bodengruppe wurde neu entwickelt. Maximale Zuladung: wirtschaftswunder-taugliche 750 Kilogramm. Bepackt wurde der Wagen durch die Flügeltüren oder die später optionale Schiebetür auf der Beifahrerseite. Als geschlossener Kastenwagen, verglaster Kombi und achtsitziger Bus startet der T1 zuerst durch. 1951 folgte der legendärste aller Bulli: der „Kleinbus Sondermodell“ – inoffiziell „Samba-Bus“ genannt – mit Rundumverglasung, markanten Dachfenstern und Faltschiebedach.

Ein weiteres Jahr später kam der Pritschenwagen auf den Markt, eine Art Pickup der 50er Jahre. Auf der Basis dieses Spektrums entstanden schnell diverse Sonderaufbauten. Westfalia steuerte die „Camping-Box“ bei – ein Modul, das aus dem Transporter das erste kompakte Reisemobil machte. 1956 zog die Produktion nach Hannover in ein neues Werk um, damit die immer schneller steigende Nachfrage bedient werden konnte. Hergestellt wurde er ab 1957 auch in Brasilien. Bis 1967 der Nachfolger auf den Markt kam, hatten knapp 1,9 Millionen Käufer den Transporter mit der geteilten Frontscheibe („Split Window“) und der markanten Nase zu einem Welterfolg gemacht. 

Es war auch die Zeit der Steyr Puch 650 TR, die bei Bergrennen die Konkurrenz einfach stehen ließen. Als Transporter leistete der VW-Pritschenwagen gute Dienste
Foto: igm-Archiv/Bolzano

Der T2 nahm den Nutzwert des T1 mit in eine neue Epoche. Auch er etablierte sich sofort als multifunktionales Werkzeug. Optisch zu erkennen war der T2 unter anderem an der neuen Frontpartie, nun ohne das typische V des T1, aber mit gewölbter Frontscheibe und dem Lufteinlassgitter darunter. Der T2 verfügte nun serienmäßig über eine Schiebetür. Als Camper von Westfalia mit Aufstelldach wurde er mehr denn je zum Globetrotter. Ab 1972 gab es ihn sogar als lokal emissionsfrei fahrenden VW-ElektroTransporter.

Allein im Werk Hannover entstanden bis zur Ablösung durch den T3 im Jahre 1979 2,14 Millionen Exemplare. In Südamerika und Südafrika lief die Produktion noch lange weiter. Den Rekord für den längsten Produktionszeitraum hält definitiv das VW Werk in Sao Paolo: Die letzten 1.200 Exemplare des T2 – die „56 Anos Kombi – Last Edition“ – entstanden 2013 bei Volkswagen do Brazil.


A U T O . F O K U S • auto-motor-special 04/2020
erstellt am 26.02.2020

Gewinnerin Kathrin Effler und Mag. Bernhard Bauer, Unternehmenssprecher von Mercedes-Benz Österreich
Foto: Christian Houdek/Mercedes-Benz Österreich

Mercedes-Benz Österreich lieferte das:

Verspätete Weihnachtsgeschenk

Mercedes-Benz Österreich stellt den Hauptgewinn im Zuge des McDonald’s Adventkalenders 2019 - die Gewinnerin freut sich jetzt über ihre A-Klasse.

EUGENDORF (at). McDonald’s Österreich-Gäste hatten im Dezember 2019 die Möglichkeit, im Zuge des jährlichen Adventkalenders, täglich abwechselnde Angebote zu genießen und zusätzlich an exklusiven Gewinnspielen teilzunehmen.

Jetzt fand auch der Hauptpreis seine neue Besitzerin: Mercedes-Benz Österreich stellt eine A-Klasse im Wert von 33.834 Euro (inkl. NoVA und 20% MwSt.), die Gewinnerin aus dem Burgenland freut sich nun über das verspätete Weihnachtsgeschenk.

Kathrin Effler aus dem burgenländischen Purbach am Neusiedlersee ist die Gewinnerin dieses Hauptpreises, der im Zuge des McDonald’s Adventkalenders 2019 veranstalteten Gewinnspiele. Übergeben wurde die A 160-Kompaktlimousine in jupiterrot durch Mag. Bernhard Bauer, Unternehmenssprecher von Mercedes-Benz Österreich.