auto-motor-special 09/2018 • Seite 13
erstellt am 10.08.2018

Umweltzertifikat für die A-Klasse

Vorzugsschüler

Die Mercedes-Benz Modelle A 180 d und A 200 haben erfolgreich das TÜV-Validierungsaudit zum Umweltzertifikat abgeschlossen.

Stuttgart(de). Dieses Zeugnis basiert auf einer Ökobilanz, bei der die neutralen Gutachter des TÜV Süd die Umweltwirkungen des Pkw über den gesamten Lebenszyklus umfassend prüfen. Weitere Details zum Umweltzertifikat enthält die Dokumentationsreihe „Life Cycle“.

Die neue A-Klasse ist mit durchgängig neuen, effizienten Motoren als Diesel und Benziner gestartet. Und mit einem cw-Wert ab 0,25 und einer Stirnfläche (A) von 2,19 m2 ist sie der aerodynamische Spitzenreiter in ihrem Segment und zugleich besser als der Vorgänger (cw-Wert: ab 0,26/Stirnfläche: 2,20 m2) - siehe auch u.a. ams-Bericht vom 23. Juli 2018. 

Wie viele andere Baureihen von Mercedes-Benz, ist die neue A-Klasse bereits nach Euro 6d-TEMP zertifiziert und hat dazu auch den so genannten RDE-Straßentest (Real Driving Emissions) absolviert. Das hat Auswirkungen auf die Ökobilanz: So wurden die Abgasemissionen in der Nutzungsphase auf Basis der einzuhaltenden RDE-Grenzwerte berechnet. Im Vergleich zu früheren Ökobilanz-Untersuchungen hat der Fahrbetrieb am gesamten Lebenszyklus daher einen höheren Anteil.

Die ganzheitliche Umweltbilanz umfasst darüber hinaus auch die Emissionen aus der Herstellungs- und Verwertungsphase.

Die Herstellung von Fahrzeugen erfordert einen hohen Materialeinsatz. Deshalb liegt ein Entwicklungsschwerpunkt darauf, den Ressourceneinsatz und die Umweltauswirkungen der eingesetzten Materialien weiter zu verringern. Dazu werden auch nachwachsende Rohstoffe und Kunststoffrezyklate (Sekundärkunststoffe) eingesetzt.

Einige Beispiele aus der neuen A-Klasse: Der Verstärkungsrahmen des Schiebedachs wurde neu entwickelt. In Kombination mit einem duroplastischen Bindemittel ersetzt eine Naturfasermatte den herkömmlichen Stahlblechrahmen. Dadurch konnte neben der Ressourceneinsparung auch noch das Gewicht nahezu halbiert werden.

Mit dem Werkstoff Dinamica® kommt im Interieur dieser Baureihe hochwertiges Rezyklatmaterial zum Einsatz. Ebenso trägt der komplett neu entwickelte Aufbau der Instrumententafel zur Ressourcenschonung bei: Weil sich dadurch der Fertigungsprozess optimieren ließ, entstehen viel weniger Stanzabfälle.

Bei den Radlaufverkleidungen wird ein Rezyklat eingesetzt, das sich aus aufgearbeiteten Starterbatterien und Stoßfängerverkleidungen zusammensetzt.


auto-motor-special 08/2018 • Seite 13
erstellt am 23.07.2018

A-Klasse Limousine: Weltrekord verteidigt

Aero-Dynamiker

Mit einem cw-Wert von 0,22 und einer Stirnfläche von 2,19 m² erreicht die neue A-Klasse Limousine den niedrigsten Luftwiderstand aller Serienfahrzeuge weltweit und verteidigt damit den ursprünglichen Weltrekord des CLA Coupés.

Stuttgart(de)/Wien(at). Frischer Wind beim Sprit sparen: Seit drei Jahrzehnten setzen die Aerodynamiker von Mercedes-Benz immer wieder Bestmarken. Aktuell belegt die neue A-Klasse Limousine mit einem cw-Wert von 0,22 und einem Luftwiderstand von weniger als 0,49 m2 den Weltrekord. Auch die neue A-Klasse mit Schrägheck übertrifft mit einem cw-Wert ab 0,25 ihren bereits sehr guten Vorgänger (cw-Wert: ab 0,26/ Stirnfläche: 2,20 m2).

Das gute Strömungsverhalten trägt entscheidend zum niedrigen Kraftstoffverbrauch unter Alltagsbedingungen bei. Durch eine Vielzahl von Berechnungsschleifen, CAE-Simulationen (computer aided engineering, rechnergestützte Entwicklung) und Messungen im Windkanal in Sindelfingen wurde die A-Klasse Limousine bis ins kleinste Detail optimiert.

Neben der hervorragenden Außenform gibt es viele kleine Maßnahmen, die zu dem neuen Rekord geführt haben: eine ausgeklügelte Stirnflächenreduktion trotz deutlich besserer Komfortmaße im Innenraum, ein umfangreiches Dichtungskonzept (u.a. mit Abdichtung des Scheinwerferumfelds) sowie die nahezu vollständige Verkleidung des Unterbodens, die u.a. den Motorraum, den Hauptboden, Teile der Hinterachse und den Diffusor umfasst.

Speziell optimiert wurden die Radspoiler vorn und hinten, um die Räder möglichst verlustarm zu umströmen. Auch bei den Felgen und Reifen fand aerodynamischer Feinschliff statt. Auf Wunsch und je nach Markt ist ein zweiteiliges Jalousiesystem hinter der Kühlermaske erhältlich, das die Durchströmung des Motorraums minimiert.

Im Februar 2019 kommt die A-Klasse Limousine in Österreich auf den Markt. Das viertürige Stufenheckmodell hat den Radstand des Schrägheckmodells (2.729 Millimeter) und besitzt die Proportionen einer dynamischen und zugleich kompakten Limousine mit kurzen Überhängen vorne und hinten.

Bei der Kopffreiheit im Fond setzt sie sich an die Spitze ihres Segments. Darüber hinaus verfügt die Limousine über die bekannten A-Klasse Tugenden. Dazu zählen moderne, effiziente Motoren, das hohe Sicherheitsniveau dank neuester Fahrassistenz-Systeme mit S-Klasse Funktionen und das intuitiv zu bedienende, lernfähige Infotainment-System MBUX – Mercedes-Benz User Experience.

Die neue windschnittige A-Klasse Limousine wird in Aguascalientes/Mexiko und Rastatt/Deutschland produziert, sie wurde in Sindelfingen/Deutschland entwickelt.