auto-motor-special 05/2018 • Seite 24
erstellt am 18.03.2018

Ausgelöst wird der Notruf entweder automatisch oder per Knopfdruck

Foto: Mercedes-Benz

3,5 Millionen Autos mit Mercedes-Benz Notruf unterwegs

Schnellere Hilfe

Ab 31. März 2018 müssen laut EU-Verordnung 2015/758 alle neuen, ab diesem Datum typgeprüften Pkw serienmäßig mit einem EU eCall-System ausgerüstet sein.

Stuttgart. Bei Mercedes-Benz ist dies schon länger Realität: Bereits 2012 startete der Mercedes-Benz Notruf, und mit der Einführung von Mercedes me im September 2014 sind alle Baureihen serienmäßig damit ausgestattet. Aktuell ist der Notruf in 35 Ländern in Europa verfügbar.

Besonders hilfreich bei einem Notfall im Ausland: Kommuniziert wird nicht in der jeweiligen Landessprache, sondern in sehr vielen Ländern in derjenigen Sprache, die der Fahrer im Infotainment-System eingestellt hat.

Vor Verkehrsunfällen hat jeder Angst. Noch schlimmer ist aber die Vorstellung, selbst keine Hilfe holen zu können und nicht gefunden zu werden. Denn nach einem schweren Unfall kann es auf jede Sekunde ankommen. Der Mercedes-Benz Notruf kann nach einem schweren Crash in kürzester Zeit automatisch die Rettungsdienste verständigen.

Diese erhalten die exakte GPS-Position des Fahrzeugs und weitere wichtige Informationen wie die erkannte Anzahl der Personen im Fahrzeug (über die Zahl der geschlossenen Gurtschlösser) und die Fahrtrichtung des Fahrzeugs.

Alle aktuellen Mercedes-Benz Modelle sind serienmäßig mit dem Mercedes-Benz Notruf ausgestattet. Der Notruf ist über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeuges für die Kunden kostenfrei aktiv. Ausgelöst werden kann er automatisch oder vom Fahrer, indem er auf den entsprechenden Knopf im Fahrzeug drückt. Die manuelle Auslösung dient beispielsweise zum Melden eines beobachteten Unfalls oder zum Rufen von Hilfe, wenn ein Fahrzeuginsasse gesundheitliche Probleme hat, etwa einen Herzinfarkt.

Der Notruf wird automatisch aktiviert, sobald einer der pyrotechnischen Gurtstraffer oder ein Airbag im Fahrzeug ausgelöst wurde. Das Fahrzeug baut dann eine Sprechverbindung zur Mercedes-Benz Notrufzentrale auf. Sollte niemand antworten, alarmiert diese sofort den nächstgelegenen Rettungsdienst.