T I T E L . S T O R Y • auto-motor-special 12/2021
erstellt am 29.11.2021

Toyota Proace Verso-Fahrzeugübergabe an paralympische Ski-Hoffnungen (vlnr.): Klara Sykora, Barbara Aigner, Johannes Aigner (vorne), Elisabeth Aigner und Veronika Aigner
Foto: Markus Frühmann

 Paralympische Ski-Hoffnungen als Markenbotschafter

„Die Aigners‘‘ auf großer Fahrt

Das achtköpfige Team Aigner wird Markenbotschafter von Toyota Austria. Die niederösterreichische Ski-Familie hat einen Toyota Proace Verso Familiy 2,0 D-4D 145 mit mittlerem Radstand übernommen, um das zahlreiche Sport-Equipment transportieren zu können.

WIEN (at). In der Familie Aigner dreht sich alles um den Skisport. Das Team Aigner sind vier Geschwister und zwei Guides. Drei der Geschwister sind seit ihrer Geburt stark sehbehindert. Doch das hält sie nicht von den Pisten fern.

Veronika, Barbara und Johannes Aigner werden von ihren Guides Elisabeth Aigner (Schwester), Klara Sykora und Matteo Fleischmann bei den Trainings und Wettkämpfen begleitet. In Sachen Mobilität vertraut das Österreichische Paralympische Committee seit 2017 auf Toyota Austria als Mobilitätspartner.

„Toyota ist für uns ein wichtiger Partner mit weltweiten Erfolgen in Sachen Mobilität. Uns verbindet die Leidenschaft für Mobilität, die auch für Menschen mit Behinderung ein sehr wichtiges Thema und die treibende Kraft der Inklusion ist. Es freut uns, dass wir der paralympischen Bewegung in Österreich noch mehr Energie verleihen und mit innovativen Hybrid- und Brennstoffzellenautos auch im Sinne der Umwelt agieren‘‘, zeigt sich ÖPC-Präsidentin Maria Rauch-Kallat hocherfreut über die Kooperation mit Toyota Austria.

Der Para-Skisport
Der Guide fährt vor der Athleten und kommuniziert über verbale Anweisungen. Bei einer Medaillenvergabe erhalten die Sportlerin und der Guide je eine Medaille. Beide werden bei der Siegerehrung genannt, wie Veronika und Elisabeth Aigner bei der Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres mit Behinderung. Anfang März 2022 finden in Peking die Paralympischen Winterspiele statt. Ein Ziel, das beim Team Aigner schon lange ganz oben auf der Prioritätenliste steht.
Das Handicap-System
Das RHC-KREK-System (Realistic Handicap Competition und Kreative Renn Ergebnis Kontrolle) oder kurz Handicap System genannt, ist ein Faktorsystem, welches das Ziel verfolgt, verschiedene Behinderungsklassen in den Kategorien Blind, Stehend oder Sitzend möglichst gerecht zu werten und einen Sieger in jeder Kategorie zu ermitteln. Damit kann trotz differenzierten Behinderungsarten ein Wettkampf innerhalb einer Kategorie stattfinden. Das Handicap System wurde im Jahre 1990/91 im damals Neugegründeten Alpencupkomitee aus den zwei bereits existierenden Systemen zusammengeführt und weiterentwickelt. Dadurch wurde das Ziel erreicht, möglichst überschaubare und zugleich sportlich faire Ergebnisse und Rangierungen zu erhalten. Das Handicap System hat bis heute weltweite Anerkennung gefunden.
Der Guide
SkifahrerInnen mit Sehbehinderung fahren mit einem Guide. Dieser gibt während des Rennens Anweisungen und Informationen über Funk zur Pistenbeschaffenheit, Schneeverhältnissen, Rhythmus oder Torabfolgen. Der Guide fährt immer in einem bestimmten Abstand vor den RennläuferInnen (nicht mehr als zwei Tore im Slalom sonst nicht mehr als ein Tor). Jedes Team hat dabei sein eigens entwickeltes Kommunikationssystem.

Interesse geweckt?
https://oepc.at/sportarten/ski-alpin erlaubt Einblicke