auto-motor-special 09/2019 • Titelseite
erstellt am 17.08.2019

Die Volkswagen-Studie ID. Buggy bringt die Idee der legendären Dune Buggys mit einer 62 kWh Batterie und 150 kW/204 PS in das Zeitalter der Elektromobilität

Foto: Volkswagen

Nicht nur Beach-Cruiser-Erlebnis

Brennend heißer Wüstensand ...

So stellen wir uns die Zukunft vor: Der VW ID. Buggy ist für den Einsatz abseits der Küstenstraßen geeignet, hat weder Dach noch Türen. Endlich kommt der Mobilitäts-Spaß in seiner reinsten Form wieder, erfeulicher Weise hinterlässt er nur Fahrspuren.

SALZBURG (at). Der ID. Buggy ist erstmals auf den Straßen und an den Stränden Kaliforniens unterwegs. Die Studie wird während der Monterey Car Week auch auf dem Pebble Beach Concours d'Elegance gezeigt. Seit seiner Weltpremiere auf dem Genfer Autosalon im März hat der ID. Buggy das Publikum begeistert und gezeigt, welche Möglichkeiten die Elektromobilität künftig bietet.

Das modulare Design des ID. Buggy ermöglicht es, die Karosserie aus Verbundwerkstoff vom MEB-Chassis zu lösen. Dies gibt externen Herstellern - welcher Österreicher denkt nicht gerne an Ledl zurück - eine Vielzahl von Möglichkeiten, genau wie es auch der Original-Bausatz von Meyers Manx für die ersten Buggys getan hat.

Der bewusste Verzicht auf Türen und Dach ermöglicht das perfekte Fahrerlebnis am Strand. Zu den Offroad-Features gehören serienmäßige 18-Zoll-Räder und BFGoodrich All-Terrain-Offroad-Reifen (255/55 vorne und 285/60 hinten) sowie ein solider Unterbodenschutz aus Aluminium. In die Stoßstangen sind zwei robuste rote Stahlösen zum Abschleppen integriert. Der verstärkte Windschutzscheibenrahmen und der Überrollbügel bieten perfekten Insassenschutz.

Innen zeichnet sich der ID. Buggy durch minimalistische Ästhetik und wasserdichte Materialien aus. Das Multifunktionslenkrad ist mit wasserabweisendem Nappaleder bezogen. Es verfügt über Touch-Bedienelemente und ein digitales Kombiinstrument sorgt für die nötigen Informationen auf dem Armaturenbrett. Trotz des verkürzten Radstands haben die Passagiere ungewöhnlich viel Platz.

Der emissionsfreie Antriebsstrang besteht aus dem in die Hinterachse integrierten Elektromotor mit Leistungselektronik, der Einstufenumsetzung und der platzsparend im Fahrzeugboden angeordneten Hochvolt-Flachbatterie (62 kWh).

Der Elektromotor liefert 150 kW/204 PS und ein maximales Drehmoment von 310 Nm aus dem Stand und gibt dem sportlichen Flitzer eine Reichweite von 250 km im WLTP-Zyklus. Die Studie sprintet in nur 7,2 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 160 km/h elektronisch geregelt.