T I T E L . S E I T E • auto-motor-special 03/2021
erstellt am 06.02.2021

Porsche erweitert die Taycan-Modellpalette: Vollelektrisches Einstiegsmodell mit Heckantrieb ...
Foto: Porsche

Das ist die Antwort aus Europa

Heimischer Vollstromer

Mit dem neuen Taycan stellt Porsche nach Taycan Turbo S, Taycan Turbo und Taycan 4S die vierte Version seiner ersten vollelektrischen Sportlimousine vor.

SALZBURG (at). Das Einstiegs-Modell vertraut auf Heckantrieb und ist mit zwei Batteriegrößen erhältlich: Mit der serienmäßigen Performance-Batterie leistet es im Overboost bei Launch Control bis zu 300 kW/408 PS, mit der optionalen Performance-Batterie Plus bis zu 350 kW/476 PS. Die jeweilige Nennleistung beträgt 240 kW/326 PS beziehungsweise 280 kW/380 PS.

Als jüngster Vertreter der Modellfamilie verfügt der Taycan vom Start weg über die bei den anderen Versionen zum Modelljahreswechsel eingeführten Neuerungen. So erlaubt die Plug & Charge-Funktion bequemes Laden und Bezahlen ohne Karte oder App: Sobald das Ladekabel eingesteckt ist, kommuniziert der Taycan verschlüsselt mit der Plug & Charge-fähigen Ladestation. In der Folge startet der Ladevorgang automatisch. Gleiches gilt für die Bezahlung.

Mit seinem puristischen Design signalisiert der Taycan den Beginn eines neuen Zeitalters. Zugleich trägt er unverkennbar die Porsche Design-DNA. Von vorne wirkt der Elektro-Sportler besonders breit und flach, mit stark gewölbten Kotflügeln. Die Silhouette wird von der sportlichen, nach hinten abfallenden Dachlinie bestimmt.

Zur Unterscheidung des Taycan innerhalb der Modellfamilie tragen die aerodynamisch optimierten 19-Zoll-Taycan-Aero-Räder und die schwarz eloxierten Bremssättel bei. Das Bugunterteil, die Seitenschweller sowie der Heckdiffusor in Schwarz entsprechen den Komponenten des Taycan 4S. LED-Hauptscheinwerfer sind serienmäßig an Bord.

Porsche verwendet für das Fahrwerk des Taycan ein zentral vernetztes Steuersystem. Die integrierte Fahrwerkregelung Porsche 4D-Chassis Control analysiert und synchronisiert alle Fahrwerksysteme in Echtzeit. Sowohl die serienmäßige Stahlfederung des Taycan als auch die optionale adaptive Luftfederung mit Dreikammer-Technologie werden durch die elektronische Dämpferregelung Porsche Active Suspension Management (PASM) ergänzt.

Der Taycan verfügt serienmäßig über Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Festsattelbremsen vorne und Vierkolben-Aluminium-Monobloc-Festsattelbremsen hinten. Die innenbelüfteten Bremsscheiben haben vorne 360 Millimeter Durchmesser, hinten 358 Millimeter.

Das Taycan-Einstiegsmodell mit Heckantrieb rollt ab Mitte März 2021 zu den Händlern. Die Preise in Österreich beginnen bei 86.868,-* Euro.
* Unverbindliche, nicht kartellierte Richtpreise inkl. NoVA und MwSt., inkl. länderspezifischer Ausstattung und Fracht. Stand: 20.1.2021
Kraftstoffverbrauch/Emissionen nach WLTP
Baureihe Taycan: Stromverbrauch kombiniert 20,4 bis 26,6 kWh auf 100 Kilometer; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km
Taycan: Stromverbrauch kombiniert 20,4 bis 24,8 kWh auf 100 Kilometer; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km
Taycan mit Performance Batterie Plus: Stromverbrauch kombiniert 21,5 bis 25,4 kWh auf 100 Kilometer; CO2-Emissionen kombiniert 0 g/km

Kommentar

Wenn das keine Ansagen sind - nicht nur für hochsportlich ambitionierte Fahrerinnen und Fahrer! Es wurde auch Zeit, dass den US-Amerikanern - im konkreten Falle Tesla - , näher gebracht wird, dass sie sich den Markt nicht so aufbereiten können, wie sie es gerade wollen. Potentielle Kundinnen und Kunden werden gerne auf ein qualitativ hochwertiges Produkt mit klingendem Namen setzen, zumal die Abgehobenheit von Musk-etc eh immer mehr zum Ärgernis wird. Ge- bzw. verschlafen wurde in Deutschland dennoch einiges, sowohl von Produzenten (z.B. bei der Ausrichtung bzw. bei der Öffentlichkeitsarbeit) und viel mehr noch von der Politik. Tesla rein- und roden lassen, das versteht der kleine Maxi nicht! Aber die unbegrenzt scheinenden finanziellen Möglichkeiten von Tesla dürften wohl auch Angela Merkel den Kopf verdreht haben. Sonst hätte sie ein Machtwort gesprochen.

Komme mir ja niemand mit "Schaffung von Arbeitsplätzen" ...
FRANZESCO BOLZANO, Chefredakteur